Sie sind hier: Home > Finanzen > Börse > News >

Wirtschaft - Schäuble: Verhandlungen mit Griechenland bleiben schwierig

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Wirtschaft  

Schäuble: Verhandlungen mit Griechenland bleiben schwierig

20.03.2017, 16:51 Uhr | dpa-AFX

BRÜSSEL (dpa-AFX) - Wieder Gezerre um Griechenland-Hilfen: Obwohl die Voraussetzungen für die nächsten Kredite klar und Grundsätze bereits vereinbart seien, blieben die Verhandlungen offenbar schwierig, sagte Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble am Montag vor Beratungen der Eurogruppe in Brüssel. EU-Finanzkommissar Pierre Moscovici mahnte eine rasche Einigung mit Athen an. Nötig sei ein Signal, dass man sich darauf zu bewege, sagte er.

Die europäischen Geldgeber drängen Athen zu weiteren Sparmaßnahmen, bevor frisches Geld aus dem 2015 beschlossenen Hilfsprogramm von bis zu 86 Milliarden Euro fließt. Ursprünglich war bereits bis zu dieser Sitzung der Eurogruppe eine Einigung anvisiert worden. Dazu kam es noch nicht.

Unter anderem geht es um die Senkung von Steuerfreibeträgen sowie um weitere Einschnitte bei Rente, Arbeits- und Streikrecht. Wirklich dringend benötigt wird die nächste Rate wohl erst im Juli, wenn Athen mehr als sieben Milliarden Euro alter Schulden zurückzahlen muss. Dafür fehlt dem überschuldeten Land eigenes Geld.

Thema am Rande der Eurogruppe war die Zukunft von deren Vorsitzendem Jeroen Dijsselbloem. Nach dem schlechten Abschneiden seiner Sozialdemokraten bei der niederländischen Parlamentswahl vergangene Woche könnte er sein Amt als Finanzminister des Landes demnächst verlieren.

Dijsselbloem selbst macht klar, dass er trotzdem wie geplant bis Januar Chef der Eurogruppe bleiben wolle. Im Zweifel müsse die Eurogruppe entscheiden, wie es weiter gehen solle, sagte er. Schäuble und mehrere andere Minister lobten Dijsselbloem ausdrücklich als guten Vorsitzenden, ließen aber offen, wie es mit dem Vorsitz genau weiter geht.

Auf der Agenda der Eurogruppe standen auch die Haushaltsplanung sowie Einhaltung des Stabilitäts- und Wachstumspakts in den Ländern, die die gemeinsame Währung nutzen. Schäuble pochte darauf, dass Regeln und Verträge auch in der Praxis umgesetzt werden. Die Überprüfung sei Sache der EU-Kommission.

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Video des Tages

Shopping
Shopping
Jetzt Glücks-Los kaufen, gutes tun und gewinnen!
Sonderverlosung am 7.11.17 - 20 Mio. € extra
Klingelbonprix.detchibo.deCECILStreet OneLIDLBabistadouglas.deBAUR

shopping-portal
Das Unternehmen
  • Ströer Digital Publishing GmbH
  • Unternehmen
  • Jobs & Karriere
  • Presse
Weiteres
Netzwerk & Partner
  • Stayfriends
  • Erotik
  • Routenplaner
  • Horoskope
  • billiger.de
  • t-online.de Browser
  • Das Örtliche
  • DasTelefonbuch
  • Erotic Lounge
Telekom Tarife
  • DSL
  • Telefonieren
  • Entertain
  • Mobilfunk-Tarife
  • Datentarife
  • Prepaid-Tarife
  • Magenta EINS
Telekom Produkte
  • Kundencenter
  • Magenta SmartHome
  • Telekom Sport
  • Freemail
  • Telekom Mail
  • Sicherheitspaket
  • Vertragsverlängerung Festnetz
  • Vertragsverlängerung Mobilfunk
  • Hilfe
© Ströer Digital Publishing GmbH 2017