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Aktien Frankfurt: Dax verharrt auf hohem Niveau

21.03.2017, 11:57 Uhr | dpa-AFX

FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Dax ist am Dienstag kaum vom Fleck gekommen. Ein wieder etwas stärkerer Euro forderte Tribut. Die Hängepartie setzte sich damit fort, denn der deutsche Leitindex hat inzwischen ein recht hohes Niveau erreicht, so dass Experten momentan kaum mehr Aufwärtspotenzial sehen, sondern eher auf Rückschlagrisiken verweisen.

Zur Mittagszeit trat der deutsche Leitindex mit plus 0,04 Prozent auf 12 057,59 Punkte auf der Stelle. MDax und TecDax gaben minimal nach: Der Index der mittelgroßen Werte sank um 0,11 Prozent auf 23 588,25 und der Technologie-Index verlor 0,14 Prozent auf 1990,07 Zähler. Für den Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 hingegen ging es um 0,34 Prozent nach oben. Der Euro übersprang wieder die Marke von 1,08 US-Dollar. Je stärker er ist, desto nachteiliger kann dies allerdings für die Exportindustrie sein.

BMW ÜBERZEUGT MIT AUSBLICK

Unternehmensseitig stand weiterhin die Kapitalerhöhung der Deutschen Bank im Fokus, die gut anlief. Die Zeichnungsfrist startete und die Aktien werden nun ohne Bezugsrechte gehandelt. Die Altaktionäre können für zwei gehaltene Aktien eine neue zum Stückpreis von 11,65 Euro erwerben. Sowohl die Aktien der Deutschen Bank als auch die Bezugsrechte wurden über ihrem rechnerischen Kurs gehandelt.

Die Anteilsscheine von BMW sprangen am späten Vormittag mit plus 2,18 Prozent an die Dax-Spitze. Sie profitierten zur Vorlage der endgültigen Bilanz vom besser als erwarteten Ausblick des Autobauers auf das Vorsteuerergebnis 2017.

Die Aktien von FMC und der Mutter Fresenius litten unter negativen UBS-Studien und büßten 3,80 Prozent und 2,32 Prozent ein. Analyst Ian Douglas-Pennant rechnet mit Gegenwind für die Gewinnmargen des Dialysespezialisten FMC und stufte dessen Papier daher von "Buy" auf "Sell" ab. Das wirkte sich auch auf seine Einschätzung der Aktien des Medizinkonzerns Fresenius aus. Auch hier sieht der Experte daher nicht mehr ausreichend Kaufargumente und stufte Fresenius auf "Neutral" ab.

DEUTSCHE WOHNEN SCHLUSSLICHT IM MDAX

Im Index der mittelgroßen Werte stachen die Aktien von Deutsche Wohnen mit einem Minus von 1,50 Prozent hervor. Sie waren damit trotz einer deutlichen Dividendenanhebung Schlusslicht im MDax. Am Morgen hatte es Verwirrung um eine Studie der Deutschen Bank gegeben, der zufolge die Aktie auf "Neutral" abgestuft worden war. Das hatte sich allerdings letztlich nicht bewahrheitet.

Im SDax gewannen die Anteilsscheine von SGL als Spitzenwert 4,65 Prozent hinzu. Der Kohlenfaserspezialist hatte ebenfalls Zahlen vorgelegt und sieht sich inzwischen wieder auf Wachstumskurs. Mehrere Analysten äußerten sich zufrieden über die Fortschritte von SGL beim Konzernumbau./ck/stb

--- Von Claudia Müller, dpa-AFX ---

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