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Aurelius gewinnt mit Beteiligungsverkauf Vertrauen zurück

25.04.2017, 11:28 Uhr | dpa-AFX

FRANKFURT (dpa-AFX) - Die unter Beschuss eines Finanzspekulanten geratene Beteiligungsgesellschaft Aurelius hat am Montag den Befreiungsschlag gewagt. Sie kündigte den Verkauf des Kompressorherstellers Secop an. Zudem sollen für das Geschäftsjahr 2016 nun insgesamt 4 Euro je Aktie ausgeschüttet werden - doppelt so viel wie bisher geplant. Investoren fassten daraufhin zumindest wieder mehr Vertrauen: Die Anteilsscheine schnellten am Vormittag um 7,55 Prozent auf 45,50 Euro nach oben.

Damit setzte sich die jüngste Erholung fort. Ende März waren die Papiere von rund 65 Euro bis unter die Marke von 35 Euro eingebrochen. Rund eine Milliarde Euro Börsenwert waren binnen kurzer Zeit zumindest vorübergehend ausradiert. Grund waren Zweifel des selbsternannten Research-Dienstes Gotham City Research an der Werthaltigkeit von Aurelius-Beteiligungen. Börsianer vermuteten dahinter den Angriff eines sogenannten Leerverkäufers, also eines Spekulanten der auf fallende Kurse setzt und damit ein Vielfaches seines Einsatzes in Gewinne ummünzen kann.

Mittlerweile untersucht die Finanzaufsichtsbehörde Bafin den Kursverlauf. Aurelius selbst prüft juristische Schritte wegen der Vorwürfe, die sie Anfang April als "in ihrer Substanz falsch" bezeichnet hatte.

Zu diesem Schluss kommt auch Analyst Tim Dawson von der Baader Bank. "Der Verkauf von Secop zeigt, dass die Argumente von Gotham nichtig sind". Nachdem Gotham argumentiert habe, dass das nun verkaufte Flensburger Unternehmen möglicherweise wertlos sei, sei die Veräußerung der beste Gegenbeweis. Auf den ersten Blick liege der Preis von 185 Millionen Euro zwar ein gutes Stück unter dem im Vorjahr berichteten Substanzwert. Angepasst um Dividenden, liquide Mittel und Betriebskapital, das bei Aurelius bleibe, sei der Abstand aber viel kleiner.

Dawson verwies zudem auf die hohe Dividendenrendite. Selbst nach dem Kurssprung vom Dienstag liegt diese auf Basis der angekündigten Ausschüttung von 4 Euro je Aktie für 2016 bei fast 9 Prozent. Weitere Beteiligungsverkäufe dürften mit Blick auf die Dividende für 2017 stützen, erklärte Dawson.

Nach dem aktuellen Kursanstieg haben die Aktien auch die als Indikator für den kurzfristigen Trend geltende 21-Tage-Linie zurückerobert. Sie ist noch abwärtsgerichtet und verläuft aktuell bei 43,695 Euro. Bis zur ebenfalls von charttechnisch orientierten Anlegern viel beachteten 200-Tage-Linie bei aktuell 55,088 Euro fehlen aber immer noch mehr als 20 Prozent. Bis zu dem Kursniveau vor den Gotham-Vorwürfen sind noch etwa 43 Prozent Luft.

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