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Wirtschaft - Aktien Frankfurt Schluss: Dax schließt nach Rekordlauf moderat im Minus

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Aktien Frankfurt Schluss: Dax schließt nach Rekordlauf moderat im Minus

27.04.2017, 18:18 Uhr | dpa-AFX

FRANKFURT (dpa-AFX) - Am deutschen Aktienmarkt aktive Anleger haben sich am Donnerstag nicht mehr weiter aus der Reserve locken lassen. Nach seinen jüngsten Rekorden kam der Dax kaum vom Fleck, zumal ein weiterhin rekordtiefer Leitzins in der Eurozone nicht überraschte. Auch von der auf Hochtouren laufenden Berichtssaison und aktuellen Konjunkturdaten kamen per Saldo nicht die nötigen Impulse, die ihm weiter nach oben verhelfen konnten.

Am Ende gab der deutsche Leitindex um 0,23 Prozent auf 12 443,79 Punkte nach. Seine am Vortag erreichte Bestmarke bei 12 486 Punkten konnte er nicht nochmals überbieten. Der MDax dagegen schaffte es, seinen Rekord geringfügig auf 24 714 Punkte nach oben zu schrauben. Letztlich ging er 0,12 Prozent höher bei 24 669,60 Zählern aus dem Handel. Der Technologiewerte-Index TecDax rettete sich am Ende knapp mit 0,03 Prozent ins Plus auf 2084,46 Punkte.

"In den Kursen sind schon viele positive Nachrichten eingepreist", kommentierte Marktanalyst Jochen Stanzl von CMC Markets. Daher müsse schon viel passieren, damit die Rally weitergehen könne. Da den Steuerversprechungen des US-Präsidenten Donald Trump am Vorabend zudem wichtige Details gefehlt hatten, gingen auch von ihnen keine Impulse aus.

BERICHTSSAISON IM FOKUS

So waren es am Donnerstag vor allem Quartalsberichte, die den Markt beschäftigten und im Dax immerhin fünf Werte bewegten. Bayer eroberten mit mehr als 4 Prozent Plus die Spitze im deutschen Leitindex. Sie zogen an, nachdem der Chemie- und Pharmakonzern wegen seiner Kunststofftochter Covestro den Jahresausblick angehoben hatte.

Auch die Aktien der Deutschen Börse standen am Ende mit rund 4 Prozent Plus ebenfalls klar auf der Gewinnerseite. Nach der gescheiterten Fusion mit der London Stock Exchange konnte der Börsenbetreiber seine Anleger mit einem guten Jahresstart sowie angekündigten Aktienrückkäufen begeistern. Über 90 Euro erreichte die Aktie ihren höchsten Stand seit Juni 2008.

GEWINN DER DEUTSCHEN BANK ENTTÄUSCHT

Bei der Deutschen Bank dagegen zeigten sich Analysten wie Andrew Coombs von der Citigroup unzufrieden mit der Gewinnentwicklung. Der jüngste Höhenflug der Aktie fand daraufhin am Donnerstag mit einem Abschlag von 3,66 Prozent ein jähes Ende. Dem Experten zufolge zog sich die Enttäuschung durch fast alle Sparten.

Auch die Anteilscheine von BASF gehörten mit minus 1,33 Prozent zu den Verlierern. Nach einem guten Abschneiden wurden Hoffnungen auf einen optimistischeren Jahresausblick nicht erfüllt. Es kam zu Gewinnmitnahmen.

Noch trüber war das Bild bei den Lufthansa-Aktien , obwohl die Fluggesellschaft im reiseschwachen ersten Quartal erstmals seit Jahren wieder einen kleinen operativen Gewinn erzielt hatte. Unter dem Strich war aber ein unerwartet hoher Nettoverlust entstanden, den Anleger mit einem deutlichen Abschlag von fast 6 Prozent quittierten.

GEWINNMITNAHMEN BEI FIELMANN NACH REKORDHOCH

Im MDax setzten sich die Aktien des Salz- und Düngemittelherstellers K+S wegen eines optimistischen Jahresausblicks des US-Konkurrenten Potash mit fast 3 Prozent Plus an die Spitze.

Auch im Index der mittelgroßen Werte gab es einige Zahlenvorlagen, darunter der Getränkeabfüllanlagen-Hersteller Krones und das Spezialchemie-Unternehmen Wacker, deren Aktien um fast 4 beziehungsweise gut 3 Prozent abrutschten.

Auch von Fielmann gab es Zahlen. Weil die Optikerkette ihre Expansion weiter vorantreibt, bremsten Investitionen den Gewinn. Nachdem die Aktien am Vortag auf ein Rekordhoch geklettert waren, litten sie nun deutlich unter Gewinnmitnahmen. Mit fast 6 Prozent Minus hielten sie im MDax die rote Laterne.

AKTIENMÄRKTE INTERNATIONAL SCHWÄCHER

Das Umfeld am Aktienmarkt war international sehr zurückhaltend. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 verlor am Ende gut ein halbes Prozent. In New York stand der US-Leitindex Dow Jones Industrial zuletzt ebenfalls knapp im Minus.

Am Rentenmarkt fiel die Umlaufrendite von 0,16 Prozent am Vortag auf 0,15 Prozent. Der Rentenindex Rex stieg um 0,05 Prozent auf 141,67 Punkte. Der Bund Future rückte um gut ein halbes Prozent auf 162,08 Punkte vor. Nach dem Zinsentscheid der EZB pendelte sich der Euro bei 1,0861 US-Dollar ein. Seinen Referenzkurs hatte die Notenbank zuvor auf 1,0881 (Mittwoch: 1,0893) US-Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,9190 (0,9180) Euro./tih/he

--- Von Timo Hausdorf, dpa-AFX ---

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