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Wirtschaft  

Deutsche Bank muss Rückschlag verkraften

27.04.2017, 18:36 Uhr | dpa-AFX

(neu: Schlusskurse, S&P Global)

FRANKFURT (dpa-AFX) - Der jüngste Höhenflug der Aktie der Deutschen Bank hat am Donnerstag ein jähes Ende gefunden. Denn die Geschäftszahlen des Geldhauses für das erste Quartal verdorben Anlegern und Analysten die gute Laune. Die Aktie büßte bis zum Handelsschluss 3,66 Prozent auf 16,70 Euro ein. Damit zählte sie zu den größten Verlierern im moderat schwächeren Dax .

Das Vorsteuerergebnis sei schlechter ausgefallen als erwartet, schrieb Citigroup-Analyst Andrew Coombs. Die enttäuschenden Gewinne hätten sich quer durch alle Sparten gezogen mit Ausnahme der Tochter Postbank, die sich besser entwickelt habe als gedacht.

RÜCKSTAND HINTER US-RIVALEN

Auch Barclays-Analyst Kiri Vijayarajah zeigte sich unzufrieden mit der Gewinnentwicklung im ersten Quartal. "Besonders enttäuscht hat das Kapitalmarktgeschäft." Er bemängelte die vergleichsweise hohen Kosten "in einem Quartal, das saisonal das Beste des Jahres ist".

Citigroup-Analyst Coombs wiederum verwies darauf, dass die Deutsche Bank im wichtigen Anleihehandel zwar zugelegt habe, jedoch hinter den US-Konkurrenten zurückgeblieben sei. Im Aktienhandel habe die Deutsche Bank Einbußen hinnehmen müssen, während die US-Rivalen den Bereich hätten stabil halten können.

Den Ausblick aufs restliche Jahr bezeichnete Coombs als "zurückhaltend". Nach seiner Auffassung könnten die Analysten nun ihre Gewinnschätzungen fürs Gesamtjahr leicht senken. Der Experte Firdaus Ibrahim vom Analysehaus S&P Global reagierte bereits jetzt auf die enttäuschenden Handelserträge und senkte sein Kursziel von 21 auf 18 Euro.

JÜNGSTE ERHOLUNG TEILS FUTSCH

Die Aktie der Deutschen Bank hatte sich in den vergangenen Tagen gerade erst wieder ein Stück weit von der 8 Milliarden Euro schweren Kapitalerhöhung erholt. Diese hatte das Papier bis unter 15 Euro absacken lassen. Vor dem Hintergrund der Präsidentschaftswahl in Frankreich, bei der der sozialliberale und europafreundliche Emmanuel Macron die erste Runde für sich entschieden hatte, war die Deutsche-Bank-Aktie am Mittwoch bis auf 17,36 Euro nach oben gesprungen.

Doch auch mit dem jüngsten Rückschlag ist die Aktie im Gesamtjahr weiterhin im Plus. Im Herbst vergangenen Jahres hatten Sorgen um die Kapitalausstattung der Bank das Papier unter 10 Euro und damit auf den tiefsten Stand der Geschichte fallen lassen.

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