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Wirtschaft: BASF-Anleger machen Kasse nach unverändertem Ausblick

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Wirtschaft  

BASF-Anleger machen Kasse nach unverändertem Ausblick

27.04.2017, 18:41 Uhr | dpa-AFX

(neu: Schlusskurs, Verluste im Tagesverlauf reduziert)

FRANKFURT (dpa-AFX) - Aktionäre des Chemiekonzerns BASF waren am Donnerstag trotz eines unerwartet deutlichen Gewinnsprung im ersten Quartal nicht zufrieden. Nach einem starken Lauf in den vergangenen Monaten sahen Investoren einige Kritikpunkte in den Details und nutzten den Moment für Gewinnmitnahmen. Anlass dazu gab etwa, dass Hoffnungen auf einen erhöhten Jahresausblick nicht erfüllt wurden.

Zeitweise mit annähernd 3 Prozent im Minus, konnten die Aktien ihren Verlust aber noch reduzieren. Am Ende standen sie 1,33 Prozent tiefer bei 89,98 Euro. Im moderat schwächeren Dax waren sie so unter den größeren Verlierern zu finden.

STARKES QUARTAL NICHT AUSREICHEND

Vor Sondereffekten war der operative Gewinn (Ebit) von BASF im ersten Quartal zwar stärker als erwartet gestiegen. Dem Markt reichte dies aber nicht aus, um die Aktie, die auf Sicht von zwölf Monaten zu den besseren Werten im Dax zählt, weiter nach oben zu treiben. Seit ihrem Tief im Februar 2016 bei 56 Euro hatten die Papiere bis zum Vortag rund 65 Prozent zugelegt.

Analyst Michael Schäfer von der Commerzbank sah den guten Jahresstart von der im Grunde unveränderten Jahresprognose getrübt. Für den operativen Gewinn (Ebit) geht BASF nun zwar von einem Anstieg im oberen Bereich des bisherigen Rahmens aus, nachdem bisher von einem "leichten" Anstieg um bis zu 10 Prozent die Rede war.

Bernstein-Analyst Jeremy Redenius wertete dies aber als "nur" relativ vorsichtig, weil der Konsens bei dieser Kennziffer bereits von 17 Prozent mehr ausgehe. "Wir sehen nach wie vor erhebliche Risiken mit Blick auf die makroökonomische Entwicklung und das politische Umfeld", begründete Konzernchef Kurt Bock seine Zurückhaltung.

EXPERTE STELLT NACHHALTIGKEIT IN FRAGE

Markus Mayer sah noch weitere Gründe, um Kasse zu machen. Der Experte der Baader Bank verwies in einer Studie darauf, dass das Ebit trotz einer positiven Überraschung nur von geringer Qualität sei. So hatte BASF zu Jahresbeginn von höheren Gas- und Ölpreisen profitiert, was der Experte für nicht nachhaltig hält. Außerdem sei der Zufluss an Barmitteln schwach ausgefallen, weil das Nettoumlaufvermögen unter anderem wegen gestiegener Rohmaterialkosten mehr Geld gebunden habe.

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