Sie sind hier: Home > Finanzen > Börse > News >

Wirtschaft: United Airlines schließt Vergleich mit rausgeworfenem Passagier

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Wirtschaft  

United Airlines schließt Vergleich mit rausgeworfenem Passagier

28.04.2017, 05:51 Uhr | dpa-AFX

CHICAGO (dpa-AFX) - In der Affäre um den Rauswurf eines Passagiers hat die US-Fluggesellschaft United Airlines einen Vergleich mit dem Betroffenen erzielt. Das teilte der Anwalt des Fluggasts am Donnerstag in Chicago mit. Im Rahmen des außergerichtlichen Kompromisses sei vereinbart worden, dass die Details der Entschädigung vertraulich bleiben. United bestätigte eine "gütliche Einigung" mit dem Kunden. Die Fluggesellschaft will zudem Passagieren, die künftig bei einer Überbuchung freiwillig ihren Platz räumen, eine hohe Ausgleichssumme zahlen.

Angestellte des Unternehmens hatten den Mann vor knapp drei Wochen von der Flughafenpolizei aus einer überbuchten Maschine zerren lassen, weil er seinen Platz nicht hatte räumen wollen. Das rüde Vorgehen gegen den Mann rief weltweit Empörung hervor. Laut seinem Anwalt brach sich der 69-Jährige dabei die Nase, verlor zwei Zähne und erlitt eine Gehirnerschütterung.

Die Airline will Passagieren, die auf überbuchten Flügen freiwillig auf ihren Sitz verzichten, künftig eine Entschädigung von bis zu 10 000 Dollar (rund 9160 Euro) zahlen, wie United-Chef Oscar Munoz sagte. Außerdem soll die Zahl an Überbuchungen gesenkt werden. United kündigte ein Programm an, das insgesamt zehn Punkte umfasst.

Ziel sei es, eine bessere, kundenfreundlichere Airline zu werden, sagte Munoz. Jeder Kunde verdiene einen Service auf höchstem Niveau und müsse mit Würde und Respekt behandelt werden.

Der Anwalt des Passagiers lobte United für die angekündigten Veränderungen, die "passagierfreundlich" seien. Im Namen des Mannes sagte er, dieser hoffe, United sei Vorreiter für die gesamte Branche.

Zu den Konsequenzen, die United nun ziehen will, gehört auch, dass die Mitarbeiter besser geschult werden. Crews sollen künftig mindestens 60 Minuten vor der Abreise auf den Flug gebucht werden.

United war vor allem für das Krisenmanagement scharf kritisiert worden. In sozialen Netzwerken hatte es Boykott-Aufrufe gegeben. Munoz hatte das Vorgehen gegen den Passagier erst verteidigt, sich dann aber in aller Form entschuldigt.

United Airlines gehört zu den großen US-Fluggesellschaften und das Unternehmen ist Mitglied der Luftfahrtallianz Star Alliance, zu der unter anderem auch die Lufthansa gehört.

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Shopping
Diese Jacken bringen Sie warm durch den Winter
Trend-Jacken von TOM TAILOR
Shopping
Allnet Flat Plus mit Samsung Galaxy S8 im besten D-Netz
zu congstar.de
Klingelbonprix.detchibo.deCECILStreet OneLIDLBabistadouglas.deBAUR

shopping-portal
Das Unternehmen
  • Ströer Digital Publishing GmbH
  • Unternehmen
  • Jobs & Karriere
  • Presse
Weiteres
Netzwerk & Partner
  • Stayfriends
  • Erotik
  • Routenplaner
  • Horoskope
  • billiger.de
  • t-online.de Browser
  • Das Örtliche
  • DasTelefonbuch
  • Erotic Lounge
Telekom Tarife
  • DSL
  • Telefonieren
  • Entertain
  • Mobilfunk-Tarife
  • Datentarife
  • Prepaid-Tarife
  • Magenta EINS
Telekom Produkte
  • Kundencenter
  • Magenta SmartHome
  • Telekom Sport
  • Freemail
  • Telekom Mail
  • Sicherheitspaket
  • Vertragsverlängerung Festnetz
  • Vertragsverlängerung Mobilfunk
  • Hilfe
© Ströer Digital Publishing GmbH 2017