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Wirtschaft: Schwaches Geschäft mit Datenzentren drückt Intel tief ins Minus

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Wirtschaft  

Schwaches Geschäft mit Datenzentren drückt Intel tief ins Minus

28.04.2017, 20:57 Uhr | dpa-AFX

NEW YORK (dpa-AFX) - Der jüngste Quartalsbericht von Intel hat die Anleger am Freitag alles andere als inspiriert und Die Aktie des Chipkonzerns tief ins Minus gedrückt. Im New Yorker Dow Jones Industrial sackten die Papiere als schwächster Wert zuletzt um 4,09 Prozent auf 35,899 US-Dollar ab, während der US-Leitindex nur moderat nachgab und die Technologie-Indizes Nasdaq 100 und Nasdaq Composite über weite Strecken erneut Zulauf verzeichneten.

Analysten bemängelten vor allem die Entwicklung im Geschäft mit Datenzentren. Da nutzte es auch nichts, dass Intel im vergangenen Quartal vom Ende der rasanten Talfahrt am PC-Markt profitiert und den Umsatz im Jahresvergleich um acht und den Gewinn sogar um 45 Prozent gesteigert hatte.

Die Margen im Datenzentren-Bereich sähen ziemlich schockierend aus, schrieb Analyst Stacy Rasgon vom Analysehaus Bernstein Research in einer aktuellen Studie. Er rechnet angesichts dieser Schwäche mit strukturellem Gegenwind für den Konzern. Qualitatives Wachstum werde immer trügerischer und der Wettbewerb nehme zu. Der Experte sieht daher seine langfristig negative Einschätzung für die Aktie bestätigt. Sein Kursziel lautet 30 US-Dollar.

Analyst Romit Shah vom japanischen Analysehaus Nomura verwies ebenfalls auf die zum Vorquartal gesunkenen Gewinnmargen im Datenzentren-Geschäft. Der Ausblick des Chipherstellers für das zweite Quartal sowie das Gesamtjahr habe zwar die Markterwartungen übertroffen, aber der Geschäftsbericht zum ersten Jahresviertel sei in mehreren Bereich qualitativ eher schwach gewesen. So hätten etwa Umsatz und Gewinn je Aktie den Unternehmensausblick ohne den positiven Effekt eines höheren Zinseinkommens verfehlt. Auf Sicht von drei Monaten könnte dies die Aktien daher nur im mittleren 30-Dollar-Bereich halten.

Mit dem aktuellen Kursrutsch ist der jüngste Aufschwung seit Mitte April, der die Papiere wieder bis auf mehr als 37 Dollar gebracht hatte, wieder so gut wie dahin. Im Dow-Index zählen die Anteile mit einem Minus von knapp einem Prozent seit Jahresanfang zu den bislang schwächsten Werten. Das US-Leitbarometer steht mit einem Plus von fast 7 Prozent wesentlich besser da. Gegenüber den Technologie-Indizes Nasdaq Composite und Nasdaq 100, die seit Jahresbeginn um gut 12 beziehungsweise 15 Prozent dazugewonnen haben, hinken die Intel Aktien erst recht hinterher.

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