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Wirtschaft - Aktien New York Schluss: Überwiegend freundlich - Dow gibt leicht nach

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Wirtschaft  

Aktien New York Schluss: Überwiegend freundlich - Dow gibt leicht nach

01.05.2017, 22:17 Uhr | dpa-AFX

NEW YORK (dpa-AFX) - Die US-Aktienmärkte haben am Montag überwiegend zugelegt. Bei den Technologiewerten fiel das Plus besonders deutlich aus. Der Dow Jones Industrial verlor hingegen 0,13 Prozent auf 20 913,46 Punkte. Für den marktbreiten S&P-500-Index ging es um 0,17 Prozent auf 2388,33 Punkte nach oben. Der Nasdaq 100 gewann sogar 0,83 Prozent auf 5629,63 Punkte.

Das Handelsvolumen fiel unterdurchschnittlich aus. An den wichtigsten europäischen Aktienmärkten geht das Geschäft erst am Dienstag wieder los.

KONJUNKTURDATEN ENTTÄUSCHEN UNTER DEM STRICH

Die veröffentlichten US-Konjunkturdaten waren unter dem Strich eher enttäuschend ausgefallen. So war die Entwicklung der privaten Ausgaben und Einkommen in den USA im März hinter den Erwartungen zurückgeblieben. Die nach wochenlangen Verhandlungen erzielte Einigung von Republikanern und Demokraten im US-Kongress auf ein Haushaltsgesetz im Umfang von einer Billion Dollar wurde hingegen von Händlern als leicht positiv bewertet.

Marktbewegende Nachrichten zu größeren Unternehmen lagen nicht vor. So spiegelte sich im Dow die allgemeine Marktstimmung wieder. An der Spitze stand mit Apple eine Technologiekonzern (+2,05%). Die Papiere hatten im Handelsverlauf bei 147,20 US-Dollar den höchsten Stand aller Zeiten erreicht. Am Indexende rangierte mit Boeing hingegen ein klassischer Industrievertreter (-1,32%).

BANKTITEL VON TRUMP NUR VORÜBERGEHEND BELASTET

Außerhalb der bekannten Titel legten Tribune Media um knapp sechs Prozent zu. Kreisen zufolge verhandeln die vom Medienmogul kontrollierte 21st Century Fox und der Finanzinvestor Blackstone über ein gemeinsames Gebot für den TV-Konzern. Damit würden sich beide gegen die Sinclair Broadcast Group stellen, die bereits ein Gebot vorgelegt hat. Deren Aktienkurs sackte um fast drei Prozent ab.

Banktitel wurden nur vorübergehend von Aussagen des US-Präsidenten Donald Trump belastet. Dieser hatte in einem Interview mit der Nachrichtenagentur Bloomberg angedeutet, ernsthaft die Wiedereinführung eines Gesetzes zur Trennung zentraler Geschäftsbereiche von Großbanken in Betracht zu ziehen.

Im New Yorker Handel kostete der Euro zuletzt 1,0898 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte wegen des Feiertages am Montag keinen Referenzkurs festgesetzt. Richtungweisende zehnjährige US-Staatsanleihen verloren 1132 Punkte auf 99 12/32 Punkte. Sie rentierten mit 2,320 Prozent.

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