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Wirtschaft: Macron und Le Pen vor Frankreich-Wahl im TV-Duell

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Wirtschaft  

Macron und Le Pen vor Frankreich-Wahl im TV-Duell

03.05.2017, 05:47 Uhr | dpa-AFX

PARIS (dpa-AFX) - Wenige Tage vor zweiten Runde der französischen Präsidentenwahl treffen die Kandidaten Marine Le Pen und Emmanuel Macron bei einer Fernsehdebatte aufeinander. Es wird mit einem harten Schlagabtausch gerechnet. Die Rechtspopulistin Le Pen und der sozialliberale Macron hatten sich bereits bei Auftritten am 1. Mai gegenseitig nichts geschenkt.

Es ist der letzte direkte Schlagabtausch im TV vor der zweiten Wahlrunde an diesem Sonntag. Die Journalisten Nathalie Saint-Cricq vom öffentlichen Sender France 2 und Christophe Jakubyszyn vom privaten Sender TF1 werden am Mittwochabend die Fragen stellen.

Die Stichwahl am kommenden Sonntag gilt als Schicksalswahl für Europa. Le Pen will das Euro-Land Frankreich im Falle eines Wahlsieges zu einer nationalen Währung zurückführen und ein Referendum über die EU-Mitgliedschaft ansetzen. Macron ist hingegen Europabefürworter.

Macron hatte den ersten Wahlgang vor eineinhalb Wochen mit 24 Prozent gewonnen, Le Pen kam mit 21,3 Prozent auf den zweiten Platz. Macrons deutlicher Vorsprung in den Umfragen schrumpfte zuletzt. Er liegt bei 59 bis 60 Prozent, Le Pen erreicht 40 bis 41 Prozent.

Macron, der unter dem scheidenden Präsidenten François Hollande bis 2016 Wirtschaftsminister war, hatte seine Kontrahentin Le Pen am Montag scharf angegriffen und ihre Partei Front National (FN) als eine Gefahr für Frankreich dargestellt. Ihr Programm bedeute Isolation und Nationalismus. Le Pen bezeichnet den 39 Jahre alten Senkrechtstarter im Gegenzug als einen Vertreter der Finanzwelt und der Globalisierung. Zudem wirft die 48-Jährige Marcon vor, sein Land Deutschland unterwerfen zu wollen.

Le Pen vertritt einen Abschottungskurs. Sie machte am Dienstagabend im Sender TF1 deutlich, dass sie von den anderen Euro-Ländern eine Rückkehr zu nationalen Währungen einfordern will. "Ich denke, dass es dem Euro sehr schlecht geht, und dass wir mit unseren europäischen Partnern ins Auge fassen müssen, zur vorherigen Situation zurückzukehren."

Der deutsche Bundesaußenminister Sigmar Gabriel forderte für den Fall einer Wahl Macrons auch eine europapolitische Kursänderung in Berlin. Deutschland müsse wieder mehr ein "ehrlicher Vermittler" in den großen europäischen Streitfragen werden, schrieb der SPD-Politiker in der Zeitung "Le Monde" (Mittwoch). "Unsere Europapolitik muss sich von der Tradition eines Helmut Schmidt, eines Helmut Kohl und eines Gerhard Schröder inspirieren lassen und sich jeglicher schulmeisterlicher Arroganz enthalten."

Macron hatte unter anderem die hohen deutschen Exportüberschüsse kritisiert, die ein Ungleichgewicht in der Eurozone nach sich ziehen. Laut Gabriel muss Deutschland mit der finanziellen Strenggläubigkeit aufhören, die nötige Investitionen verzögere. Macrons Kritik sei eine "Herausforderung, die uns verlassen wird, die Politik zu ändern".

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