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Schäuble will wirtschaftliche Zusammenarbeit mit Afrika ausbauen

04.05.2017, 16:12 Uhr | dpa-AFX

DURBAN (dpa-AFX) - Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) hat sich während des Weltwirtschaftsforums Afrika für eine stärkere wirtschaftliche Zusammenarbeit mit dem Kontinent ausgesprochen. "Wir wissen, dass Afrika in einer globalisierten Welt eines der größten geopolitischen Risiken für Wachstum und Stabilität der Weltwirtschaft ist", sagte Schäuble am Donnerstag beim Gipfel in der südafrikanischen Hafenstadt Durban.

Man wolle daher durch die Partnerschaft der 20 führenden Industrie- und Schwellenländer (G20) für Afrika den Ländern helfen, gute Voraussetzungen zu schaffen, um vor allem private Investitionen anzulocken und so die Wirtschaft zu stärken. Afrika solle in Zukunft eine wichtige Rolle in der Weltwirtschaft spielen, erklärte Schäuble während der dreitägigen Tagung, an der zahlreiche Spitzenpolitiker und Unternehmensführer teilnahmen. "Wir müssen auf die Tagesordnung der weltweiten wirtschaftlichen Zusammenarbeit auch Afrika nehmen".

Durch eine Ankurblung der afrikanischen Wirtschaft könne auch der Migrationsstrom in Richtung Europa langfristig geschwächt werden, so Schäuble. "Wenn Afrika nicht einigermaßen stabilisiert wird, werden wir in Europa schwer beherrschbare Probleme ohne Ende bekommen", sagte der Minister der Deutschen Presse-Agentur. Schäuble bezeichnete Afrikas Hungerkatastrophen und Flüchtlingswellen als "eine ungeheure Herausforderung für die gesamte zivilisierte Menschheit".

Die Gruppe der G20-Finanzminister solle afrikanischen Ländern helfen, genau abgestimmte Reformvorschläge zu entwickeln, um mehr private Investoren anzulocken, vor allem im Bereich Infrastruktur, sagte der Finanzminister. "Zugleich werden wir darauf achten, dass die afrikanischen Länder auch das tun, was sie tun müssen", so Schäuble. Dabei seien Erfahrungen hilfreich, welche die Europäische Union mit Investitionsprogrammen gemacht habe, um den schwächeren Ländern in der Eurozone zu helfen.

Mit fünf Ländern - Ruanda, Marokko, Tunesien, der Elfenbeinküste und Senegal - habe man bereits konkrete wirtschaftliche Voraussetzungen entwickelt. Weitere Länder hätten ihr Interesse angemeldet, sagte Schäuble. Die Initiative solle nicht nur während des derzeitigen G20-Vorsitzes von Deutschland laufen, sondern sei als Langzeitprogramm geplant.

Er hoffe, dass auch Südafrika, das im April von Rating-Agenturen auf Ramschniveau herabgestuft wurde, von einer engeren wirtschaftlichen Zusammenarbeit mit der G20 profitieren werde, so Schäuble. "Wir haben die Situation in Südafrika sorgfältig und etwas besorgt verfolgt". Durch gute Zusammenarbeit mit den G20-Ländern habe das Land die Möglichkeit, internationalen Märkten und Investoren zu beweisen, dass es "Grund zur Hoffnung" gäbe, so Schäuble. "Wir setzen darauf, dass es positiv vorangeht."

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