Sie sind hier: Home > Finanzen > Börse >

Wirtschaft: Schuldenbremse kommt nicht in Berliner Landesverfassung

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Wirtschaft  

Schuldenbremse kommt nicht in Berliner Landesverfassung

04.05.2017, 18:32 Uhr | dpa-AFX

BERLIN (dpa-AFX) - Im Gegensatz zu vielen anderen Bundesländern wird Berlin die von 2020 an geltende Schuldenbremse nicht in der Landesverfassung verankern. Ein Antrag der AfD, dies zu tun, stieß am Donnerstag im Abgeordnetenhaus auf breite Ablehnung. Sowohl die Regierungsfraktionen SPD, Linke und Grüne als auch CDU und FDP bezeichneten das Ansinnen als überflüssig. Sie verwiesen darauf, dass das Verbot für die Länder, neue Schulden zu machen, im Grundgesetz verankert sei. Zudem sei die Schuldenbremse vielfach, nicht zuletzt in Berlin, bereits umgesetzt, weil die Länder sich in ihrer Haushaltsführung längst darauf eingestellt hätten.

Die Schuldenbremse für Bund und Länder war 2009 beschlossen worden. Laut Steuerzahlerbund haben 8 von 16 Bundesländern diese auch in ihrer Landesverfassung verankert, 12 Länder hätten mit Gesetzen reagiert und ihre Haushaltsordnungen reformiert. Berlin hat in der vergangenen Wahlperiode rund 5 Milliarden Euro Schulden abgebaut und liegt nun bei rund 58 Milliarden Euro. Allerdings erhält das Land weiter jedes Jahr Milliardenzahlungen aus dem Länderfinanzausgleich.

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Video des Tages

Shopping
Shopping
„Keine Macht den Flecken“: Siemens Waschmaschinen
ab 599,- € auf OTTO.de

Anzeige
shopping-portal
© Ströer Digital Publishing GmbH 2017