Sie sind hier: Home > Finanzen > Börse >

Wirtschaft: Volkswagen-Kernmarke VW bleibt bei Rendite vorsichtig

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Wirtschaft  

Volkswagen-Kernmarke VW bleibt bei Rendite vorsichtig

05.05.2017, 11:55 Uhr | dpa-AFX

WOLFSBURG (dpa-AFX) - Die Volkswagen-Kernmarke VW Pkw bleibt wegen Kosten für die Erfüllung von gesetzlichen Abgasvorschriften bei der Rendite vorsichtig. Angesichts des starken Beginns im laufenden Jahr wollte VW-Markenchef Herbert Diess insbesondere mit Blick auf die kommenden Jahre die Erwartungen dämpfen. Die bis 2020 angestrebten 4 Prozent Umsatzrendite halte er "wirklich für ein angespanntes Ziel bis 2019, 2020", sagte Diess am Freitag in Wolfsburg. Er verwies auf hohe Kosten für das Erreichen von Flottenzielen für das klimaschädliche Kohlendioxid. Diese Kosten würden bis 2020 deutlich über einer Milliarde Euro liegen, sagte Marken-Finanzchef Arno Antlitz.

VW erwartet eine Umsatzrendite am oberen Ende der Spanne von 2,5 bis 3,5 Prozent. Wenn sich Chancen böten, würde das Management den Ausblick auch anheben, sagte Antlitz. Dennoch sei zu beachten, dass der Autobauer saisonal vorwiegend im ersten Halbjahr sein Geld verdiene, weil in den beiden letzten Jahresvierteln die Werksferien sowie Weihnachten belasteten. Im ersten Quartal hatte VW bei der Marke eine Umsatzrendite von 4,6 Prozent eingefahren nach 2,1 Prozent im gesamten Vorjahr, weswegen Analysten den Ausblick als vorsichtig einschätzen.

Die VW-Kernmarke will im laufenden Jahr kräftig wachsen. Der Umsatz des wichtigsten VW-Konzernteils soll rund 10 Prozent zulegen. Nach angepassten Vorjahreszahlen wären das gut 81 Milliarden Euro. Im ersten Quartal hatte das Unternehmen die Erlöse bereits von vergleichbaren rund 17 Milliarden Euro auf 19,0 Milliarden gesteigert.

Volkswagens Kernmarke gilt als renditeschwach im Vergleich mit der Konkurrenz. Markenchef Herbert Diess wurde von BMW geholt, um den Autobauer bei der Profitabilität nach vorne zu bringen. Dazu hatte das Unternehmen zusammen mit dem Betriebsrat einen Sparpakt vereinbart, der unter anderem den Wegfall von weltweit bis zu 30 000 Stellen vorsieht. Im Gegenzug sollen Tausende Arbeitsplätze in Zukunftsfeldern entstehen. Auf mittlere Frist bleibt es dabei, dass Diess auch mit den Kostensenkungen aus dem "Zukunftspakt" getauften Sparprogramm die Rendite bis 2020 auf 4 Prozent steigern will. 2025 soll sie 6 Prozent erreichen.

Volkswagen hatte Änderungen bei der Bilanzierung vorgenommen, die tendenziell die Marge erhöhen. Einige renditeschwache Importeursgesellschaften im Ausland werden nun nicht mehr den Geschäftszahlen der Marke zugeschlagen.

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Video des Tages
Ähnliche Themen im Web

Shopping
Shopping
Neu: MagentaMobil Start L mit 100 Minuten Allnet
zur Telekom
KlingelBabistabonprix.deLidl.deStreet OneCECILMADELEINEdouglas.deBAUR

shopping-portal
Das Unternehmen
  • Ströer Digital Publishing GmbH
  • Unternehmen
  • Jobs & Karriere
  • Presse
Weiteres
Netzwerk & Partner
  • Stayfriends
  • Erotik
  • Routenplaner
  • Horoskope
  • billiger.de
  • t-online.de Browser
  • Das Örtliche
  • DasTelefonbuch
  • Erotic Lounge
Telekom Tarife
  • DSL
  • Telefonieren
  • Entertain
  • Mobilfunk-Tarife
  • Datentarife
  • Prepaid-Tarife
  • Prepaid-Aufladung
  • Magenta EINS
Telekom Produkte
  • Kundencenter
  • MagentaCLOUD
  • Homepages & Shops
  • De-Mail
  • Freemail
  • Mail & Cloud M
  • Sicherheitspaket
  • Hotspot
  • Telekom Fotoservice
  • Hilfe
© Ströer Digital Publishing GmbH 2017