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Wirtschaft - 'MacronLeaks': 'Le Monde' will sich nicht 'instrumentalisieren lassen'

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Wirtschaft  

'MacronLeaks': 'Le Monde' will sich nicht 'instrumentalisieren lassen'

07.05.2017, 15:24 Uhr | dpa-AFX

PARIS (dpa-AFX) - Die Zeitung "Le Monde" will vor dem Abschluss der französischen Präsidentschaftswahl nicht über die veröffentlichten Interna aus dem Team des Favoriten Emmanuel Macron berichten. Als Grund nennt sie auf ihrer Internetseite vor allem "das offensichtliche Ziel", mit der kurzfristigen Verbreitung dieser Dokumente vor der Wahl am Sonntag "die Integrität der Abstimmung zu beschädigen". Zudem sei es angesichts der gewaltigen Datenmenge von mehreren Gigabyte unmöglich, Inhalt und Authentizität des Materials mit der gebotenen Sorgfalt zu prüfen, bevor die Wahllokale schließen.

Am späten Freitagabend waren zahlreiche interne Dokumente aus Macrons Wahlkampfteam ins Internet gestellt worden. Seine Bewegung "En Marche!" erklärte, die Daten seien vor einigen Wochen bei einer "massiven und koordinierten" Hackerattacke erbeutet worden. Sie seien alle "legal" und zeigten die normale Funktionsweise eines Wahlkampfs, es würden aber auch gefälschte Dokumente verbreitet. Wer hinter dem Cyberangriff steckt, blieb zunächst unklar. "En Marche!" sieht dahinter den Versuch einer "Destabilisierung der Demokratie".

Die französische Kommission zur Kontrolle des Wahlkampfs rief Medien und Bürger auf, die veröffentlichten Dokumente nicht zu verbreiten, um die Wahl nicht zu beeinträchtigen. Es seien nach aller Wahrscheinlichkeit auch Fälschungen darunter, und die Verbreitung unwahrer Informationen könne strafrechtlich verfolgt werden.

Die "Le Monde"-Redaktion weist auf den Umstand hin, dass die Dokumente am Freitagabend kurz vor Mitternacht veröffentlicht wurden

- jener Frist, ab der sich die Präsidentschaftskandidaten und ihre

Teams nicht mehr dazu äußern und Anschuldigungen entgegentreten dürften. Abschließend heißt es: "Sollten diese Dokumente Enthüllungen enthalten, wird "Le Monde" sie nach Prüfung selbstverständlich publizieren, (...) ohne sich vom Veröffentlichungs-Zeitplan anonymer Akteure instrumentalisieren zu lassen."

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