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Wirtschaft: Robuste Industriedaten sprechen für starkes deutsches Wachstum

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Wirtschaft  

Robuste Industriedaten sprechen für starkes deutsches Wachstum

09.05.2017, 09:58 Uhr | dpa-AFX

WIESBADEN (dpa-AFX) - Trotz eines leichten Rückgangs der Produktion im März hat sich die Industrie im ersten Quartal stark präsentiert. Gestützt wurde die Wirtschaft auch durch die Auslandsnachfrage. Ökonomen gehen von einem starken Wachstum des deutschen Bruttoinlandsprodukt zu Jahresbeginn aus.

Laut Zahlen des Statistischen Bundesamtes vom Dienstag ist die Produktion im Verarbeitenden Gewerbe im März zwar etwas gesunken. Sie lag um 0,4 Prozent niedriger als im Vormonat. Allerdings hatten Analysten einen deutlicheren Rückgang von 0,7 Prozent erwartet. Im Februar war sie noch um 1,8 Prozent und im Januar um 1,3 Prozent gestiegen.

Die Güterherstellung in der Industrie fiel im März um 0,5 Prozent, während der Energieausstoß um 2,5 Prozent zurückging. Das Baugewerbe steigerte seine Aktivität dagegen um 1,5 Prozent. Im gesamten ersten Quartal lag die Herstellung im verarbeitenden Gewerbe nach Daten des Bundeswirtschaftsministeriums 1,4 Prozent höher als im Schlussquartal 2016.

Insgesamt zeichnet sich laut Commerzbank ein gutes erstes Quartal für die deutsche Wirtschaft ab. "Ein spürbarer Beitrag hierzu kam von der Auslandsnachfrage", schreibt Volkswirt Ralph Solveen. So sind die Exporte im März um 0,4 Prozent gegenüber dem Vormonat gestiegen, nachdem sie bereits in den ersten beiden Monaten des Jahres zugelegt hatten. Dies geht aus den ebenfalls am Dienstag vom Statistischen Bundesamt vorgelegten Zahlen hervor. Die Exporte stiegen insgesamt auf einen Rekordwert von 118,2 Milliarden Euro.

Solveen erwartet ein Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP) im ersten Quartal von 0,7 Prozent gegenüber dem Vorquartal. "Angesichts der bis zuletzt sehr positiven Frühindikatoren dürfte sich dieses kräftige Plus nicht als Eintagsfliege erweisen." Die Zahlen für das BIP werden an diesem Freitag veröffentlicht.

Die BayernLB erwartet jedoch eine Abkühlung der hohen Konjunkturdynamik im Sommer. Sie verweisen auf die nicht mehr steigende Zahl der Neuaufträge für die Industrie. Zudem würden die Exportaussichten unter anderem durch den stärkeren Euro gedämpft werden. "Grund zur Sorge ist dies aber angesichts der derzeit hohen Schlagzahl der Konjunktur nicht", schreibt die BayernLB.

Große Auswirkungen an den Finanzmärkten hatten die Daten nicht. Der Eurokurs gab sogar etwas nach und wurde zuletzt mit 1,0916 Dollar gehandelt. Der Dax ist hingegen mit leichten Kursgewinnen in den Handel gestartet. Die Kurse deutscher Bundesanleihen gaben etwas nach.

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