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Wirtschaft: Passagierschub im April gibt Fraport Rückenwind - Anleger enttäuscht

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Wirtschaft  

Passagierschub im April gibt Fraport Rückenwind - Anleger enttäuscht

09.05.2017, 11:26 Uhr | dpa-AFX

FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Frankfurter Flughafenbetreiber Fraport sieht sich trotz eines schwachen ersten Quartals auf Kurs zu seinen Jahreszielen. Dank eines Passagierplus von 10 Prozent im April steht an Deutschlands größtem Flughafen für die ersten vier Monate ein Zuwachs von 3,9 Prozent zu Buche. Angesichts neuer Flugangebote von Ryanair und anderen Billigfliegern sah Fraport-Chef Stefan Schulte den Konzern am Dienstag auf Kurs, die Zahl der Fluggäste 2017 um 2 bis 4 Prozent zu steigern. Auch an seinen Gewinnzielen hielt er fest.

Am Finanzmarkt sorgten die Nachrichten allerdings für Ernüchterung. Die Fraport-Aktie verlor am Morgen zeitweise fast fünf Prozent an Wert. Zuletzt lag sie noch mit 1,01 Prozent im Minus bei 73,45 Euro. Damit war sie aber noch immer einer der schwächsten Werte im MDax . Allerdings hatte die Aktie seit Jahresbeginn kräftig zugelegt.

Analyst Damian Brewer vom Analysehaus RBC Capital sieht den Konzern auch auf einem guten Weg. So habe der Gewinnrückgang im operativen Geschäft im ersten Quartal an Einmalbelastungen in Frankfurt und an den gerade übernommenen griechischen Flughäfen gelegen.

Der große Passagierzuwachs in Frankfurt blieb von Januar bis März noch aus. Die Zahl der Fluggäste wuchs im Vergleich zum Vorjahreszeitraum lediglich um 1,5 Prozent auf 13,1 Millionen. Der Umsatz legte konzernweit um 3,5 Prozent auf 593 Millionen Euro zu. Der operative Gewinn (Ebitda) ging jedoch um fast 6 Prozent auf 137 Millionen Euro zurück. Als Grund nannte Fraport Rückstellungen für ein Altersteilzeit- und Frühverrentungsprogramm in Frankfurt sowie Aufwendungen für vorab eingestelltes Personal in Griechenland. Ohne diese Belastungen wäre der operative Gewinn 12 Millionen Euro höher ausgefallen.

Der Überschuss stieg jedoch dank besserer Ergebnisse in der Türkei und Russland sowie der Bewertung von Finanzinstrumenten um 34 Prozent auf gut 18 Millionen Euro. So konnte Fraport den Verlust an seinem Auslandsflughafen in Antalya an der türkischen Riviera reduzieren, der nur ins Finanz- und Nettoergebnis des Konzerns einfließt. Der Flughafen im russischen St. Petersburg erreichte sogar die Gewinnschwelle.

Antalya leidet seit den Terroranschlägen von 2016 unter einem heftigen Einbruch der Urlauberzahlen. Hinzu kam das Embargo Russlands gegenüber der Türkei. Im ersten Quartal 2017 verzeichnete Fraport in Antalya erneut einen Passagierrückgang um zehn Prozent - nach einen Minus von 31 Prozent im gesamten Jahr 2016.

Derweil baut Fraport-Chef Schulte auf einen weiteren Ausbau des Auslandsgeschäfts. Einschließlich der kurz vor Ostern übernommenen 14 Regionalflughäfen in Griechenland soll der Konzernumsatz in diesem Jahr von 2,6 auf 2,9 Milliarden Euro steigen. Der operative Gewinn soll wie angekündigt 980 Millionen bis 1,02 Milliarden Euro erreichen. Anfang nächsten Jahres will Fraport die Flughäfen Porto Alegre und Fortaleza in Brasilien übernehmen. Die Frankfurter hatten im März den Zuschlag für die Betreiberkonzessionen mit einer Laufzeit von 25 und 30 Jahren erhalten.

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