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Wirtschaft - US-Notenbankerin George: Müssen an geldpolitischer Straffung festhalten

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Wirtschaft  

US-Notenbankerin George: Müssen an geldpolitischer Straffung festhalten

09.05.2017, 18:56 Uhr | dpa-AFX

SANTA BARBARA (dpa-AFX) - Die US-Notenbankerin Esther George hat sich trotz eines zuletzt enttäuschenden Wirtschaftswachstums in den USA für einen unveränderten geldpolitischen Straffungskurs ausgesprochen. Das schwache Wachstum im ersten Quartal sei für die US-Notenbank Fed kein Grund, eine Pause bei der geldpolitischen Normalisierung einzulegen, sagte die Vorsitzende der regionalen Notenbank von Kansas laut einem Redetext am Dienstag in Santa Barbara.

Zuletzt hatte ein ungewöhnlich schwacher Konsum die US-Wirtschaft gebremst. Im ersten Quartal lag das Wachstum auf das Jahr hochgerechnet bei 0,7 Prozent gegenüber dem Vorquartal und fiel damit deutlich schwächer aus als zuletzt und als von Experten erwartet. George verwies demgegenüber auf die weiter niedrige Arbeitslosigkeit und eine weitgehend zufriedenstellende Inflationsentwicklung. Die Fed dürfe nicht wegen einzelner Daten überreagieren, sagte die Währungshüterin.

George wiederholte ihre zuvor bereits erhobene Forderung, noch in diesem Jahr mit dem Abschmelzen der billionenschweren Fed-Bilanz zu beginnen. Dabei könne sowohl mit dem Abbau von mit Hypotheken besicherten Wertpapieren (MBS) sowie von US-Staatsanleihen begonnen werden. Die US-Notenbank hatte im Kampf gegen die Wirtschafts- und Finanzkrise Papiere im Volumen von mehr als vier Billionen Dollar erworben. Zinszahlungen und Tilgungen auf diese Papiere werden bislang stets reinvestiert, so dass das Volumen unverändert bleibt.

George plädierte auch dafür, bei Leitzinserhöhungen nicht allzu zaghaft zu sein. Zwar seien zu schnelle Zinsanhebungen mit Risiken verbunden. Zugleich dürfe die geldpolitische Normalisierung aber auch nicht zu langsam vonstatten gehen. George ist dieses Jahr bei den Fed-Zinsentscheidungen nicht stimmberechtigt. Sie hatte in der Vergangenheit mehrfach entgegen der Mehrheit für Zinsanhebungen gestimmt. Der Dollar legte nach der Rede der Notenbankerin zu, der Euro fiel im Gegenzug bis auf 1,0872 US-Dollar und damit auf den schwächsten Stand seit Ende April.

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