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Wirtschaft  

EZB: Arbeitsmarkt erholt sich - aber viele Menschen weiter unterbeschäftigt

10.05.2017, 11:13 Uhr | dpa-AFX

FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Europäische Zentralbank (EZB) sieht trotz Verbesserungen eine große Unterauslastung am Arbeitsmarkt in der Eurozone. Die offizielle Arbeitslosenquote bilde die tatsächliche Unterbeschäftigung nur unzureichend ab, schreibt die EZB in einem am Mittwoch veröffentlichten Artikel. Die verhaltene Lohnentwicklung sei ein Zeichen für die anhaltende Schwäche am Arbeitsmarkt.

Das breiter werdende Wirtschaftswachstum habe sich zuletzt zunehmend positiv auf die Arbeitsmärkte der Eurozone ausgewirkt, schreibt die EZB. In immer mehr Ländern und Sektoren sei die Beschäftigung gewachsen. Seit Mitte 2013 seien knapp fünf Millionen neue Arbeitsplätze hinzu gekommen.

Die Arbeitslosenquote ist in der Eurozone bis auf 9,5 Prozent gefallen. Niedriger war sie zuletzt 2009. Die gleichzeitig sehr verhaltene Lohnentwicklung deute jedoch darauf hin, dass die Unterauslastung am Arbeitsmarkt größer sei, als dies die offizielle Arbeitslosenquote signalisiere.

Die EZB verweist darauf, dass sich zum Beispiel entmutigte Arbeitslose nicht mehr um eine Stelle bemühten, aber nicht in der Quote berücksichtigt würden. Zudem würden viele Teilzeitbeschäftigte gerne mehr arbeiten. Die EZB geht von rund 18 Prozent der Erwerbsbevölkerung aus, die von Unterbeschäftigung betroffen seien. Dieser Wert sei zuletzt auch weniger stark gesunken als die offizielle Quote.

Trotz klar besserer Arbeitsmarktindikatoren gebe es in den meisten Ländern der Eurozone also weiterhin eine anhaltende Schwäche. Deutschland stelle eine Ausnahme dar. Insgesamt dürfte die Lohnentwicklung in der Eurozone laut EZB durch den Arbeitsmarkt weiter gedämpft werden.

Die EZB hatte zuletzt immer wieder auf die Bedeutung der Lohnentwicklung für die Inflation hingewiesen. Tatsächlich liegt die Kerninflationsrate (ohne Lebensmittel und Energie) deutlich unter dem Ziel der EZB für die Gesamtinflation von knapp zwei Prozent. Die EZB hält daher an ihrer sehr expansiven Geldpolitik fest und gibt bisher auch noch keine Signale für einen Ausstieg.

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