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Aktien New York: Leichte Einbußen im frühen Handel

10.05.2017, 16:29 Uhr | dpa-AFX

NEW YORK (dpa-AFX) - Knapp im Minus haben sich die US-Aktienmärkte am Mittwoch zur Eröffnung bewegt. Im Anlegerfokus steht eine Flut an Quartalsberichten von US-Unternehmen. Der Dow Jones Industrial notierte im frühen Handel 0,27 Prozent tiefer bei 20 918,91 Punkten, nachdem er am Vortag ebenfalls in diesem prozentualen Umfang verloren hatte.

Der breiter gefasste S&P 500-Index sank zur Wochenmitte um 0,08 Prozent auf 2395,11 Punkte. Für den Technologieindex Nasdaq 100 ging es um 0,16 Prozent auf 5669,31 Zähler nach unten.

Börsenexperte Craig Erlam vom Onlinebroker Oanda sieht den Aufwärtstrend der US-Börsen aber noch intakt: Solange der Dow über 20 850 Punkte und der S&P 500 über 2380 Punkten blieben, dürfte die positive Marktdynamik anhalten, glaubt er.

Unterdessen ist die Unternehmensberichtssaison in vollem Gange. Am Vortag nach Börsenschluss hatte der Unterhaltungsriese Disney gemeldet, dass der Gewinn im abgelaufenen Geschäftsquartal dank erfolgreicher Kinofilme und Vergnügungsparks deutlich stieg. Beim Umsatz aber hatten sich die Anleger mehr erhofft. Die Aktien verloren 3,2 Prozent an Wert und waren damit Schlusslicht im Dow.

Die Papiere von Nvidia schnellten hingegen um rund 14 Prozent nach oben. Dank des schnell wachsenden Geschäfts mit Datenzentren hatte der Grafikchip-Hersteller mit seinem Gewinn die Markterwartung übertroffen. Auch der Computerspiele-Anbieter Electronic Arts überraschte positiv mit seinen Ertragszahlen, was den Aktien ein Plus von mehr als 12 Prozent bescherte.

Dagegen brachen die Anteilsscheine von Yelp um knapp 20 Prozent ein. Eine gesenkte Prognose des Bewertungsportals verschreckte die Anleger. Die Aktien von Fossil sackten sogar um mehr als 24 Prozent ab, nachdem der Accessoires-Anbieter mit seinen Geschäftszahlen und dem Ausblick enttäuscht hatte.

Auch Priceline, verfehlte mit seinen Geschäftszielen die Erwartungen. Für die Anteilsscheine des Betreibers von Online-Reiseportalen, ging es um 4,8 Prozent nach unten.

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