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Wirtschaft: Aussagen zum Werbegeschäft drücken ProSieben tief ins Minus

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Wirtschaft  

Aussagen zum Werbegeschäft drücken ProSieben tief ins Minus

11.05.2017, 18:24 Uhr | dpa-AFX

(neu: Schlusskurse)

FRANKFURT (dpa-AFX) - Skeptischere Management-Einschätzungen zum Wachstum des Werbegeschäfts haben die Papiere von ProSiebenSat.1 am Donnerstag erheblich unter Druck gesetzt. Sie rutschten im moderat schwächelnden Dax um 5,95 Prozent auf 38,735 Euro ab und waren damit das Schlusslicht. Es nützte den Aktien auch nichts, dass das Konzernwachstum zum Jahresstart hoch ausgefallen war und die Finanzziele für das laufende und kommende Jahr beibehalten wurden.

Da das erste Halbjahr schwächer als erwartet ausfallen dürfte, rechnet der Medienkoloss nur noch mit einem Wachstum des deutschen TV-Werbemarkts um 1,5 bis 2,5 Prozent und senkte damit die Spanne leicht. Im Rahmen der Zahlenvorlage sei dies der negativste Aspekt gewesen, kommentierte Analyst Richard Eary von der schweizerischen Großbank UBS.

SEIT DAX-AUFNAHME DEUTLICH IM MINUS

Seit Jahresanfang stehen die Papiere von ProSiebenSat.1 zwar noch mit annähernd 6 Prozent im Plus, doch schneiden sie damit klar schwächer ab als der Dax, der seitdem um rund 11 Prozent zulegte und zuletzt wiederholt Rekorde markierte. Erst recht schwach ist die Entwicklung der Aktien seit ihrer Aufnahme in den Dax im März 2016. Das Minus von fast 15 Prozent bedeutet den letzten Platz unter den Index-Mitgliedern.

Der Dax legte seitdem um gut 27 Prozent zu. Konzernchef Thomas Ebeling führte dies im "Handelsblatt" auf eine Neubewertung des Mediensektors und die Kapitalerhöhung im Herbst zurück. Mit der im November 2016 eingesammelten halben Milliarde Euro will Ebeling weitere Übernahmen im Digitalgeschäft stemmen.

VIELE ANALYSTEN HALTEN KURSRÜCKGANG FÜR ÜBERZOGEN

Den Kursrückgang seit dem Dax-Aufstieg kann er aus persönlicher Sicht gut verschmerzen - schließlich summiert sich das Kursplus seit seinem Amtsantritt immer noch auf rund 2800 Prozent. Unter seiner Ägide wurde das Papier vom Penny Stock zum gefragten Standardwert mit einem Börsenwert von rund neun Milliarden Euro.

Viele Analysten halten die jüngsten Kursverluste auch für überzogen. So empfiehlt der Großteil der von dpa-AFX erfassten Experten die Aktie zum Kauf. Das durchschnittliche Kursziel liegt mit knapp 44,50 Euro rund zwölf Prozent über dem aktuellen Niveau.

Analyst Pierre Gröning von Hauck & Aufhäuser etwa setzt das Kursziel bei 45 Euro und rät damit entsprechend weiter zum Kauf der Papiere. Er bezeichnete die veröffentlichten Zahlen zum ersten Quartal als solide und bewertet den moderaten Start ins Jahr mit Blick auf die TV-Werbung auch nicht übermäßig negativ.

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