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VW-Großaktionär Porsche SE: Rechtzeitig über Dieselskandal informiert

17.05.2017, 11:35 Uhr | dpa-AFX

STUTTGART (dpa-AFX) - Der VW -Hauptaktionär Porsche SE hat den Verdacht der Marktmanipulation im Dieselskandal zurückgewiesen. Es seien alle kapitalmarktrechtlichen Publizitätspflichten ordnungsgemäß erfüllt worden, teilte das Unternehmen am Mittwoch in Stuttgart mit. Die Beteiligungsgesellschaft hält 52,2 Prozent der Stimmrechte der Stammaktien an Europas größtem Autobauer Volkswagen.

Zuvor hatte die Staatsanwaltschaft Stuttgart Ermittlungen gegen VW-Konzernchef Matthias Müller bekanntgegeben. Es geht dabei um seine Tätigkeit für die Porsche SE. Dort sitzt der Manager seit 2010 im Vorstand. Auch gegen VW-Aufsichtsratschef Hans Dieter Pötsch sowie Müllers Vorgänger an der VW-Spitze, Martin Winterkorn, haben die Stuttgarter Ermittler Untersuchungen eingeleitet. Sie laufen seit Februar.

Hintergrund ist eine Strafanzeige der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin). Es bestehe "der Anfangsverdacht", die verantwortlichen Manager hätten den Anlegern die finanziellen Konsequenzen der VW-Dieselaffäre für die Porsche SE "bewusst verspätet mitgeteilt".

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