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Aktien Frankfurt Schluss: Trumps Politik-Chaos lässt Dax taumeln

17.05.2017, 18:14 Uhr | dpa-AFX

FRANKFURT (dpa-AFX) - Die zunehmend chaotische US-Politik unter dem Präsidenten Donald Trump und eine schwache Wall Street haben dem Dax am Mittwoch schwer zugesetzt. Mit einem Minus von 1,35 Prozent auf 12 631,61 Punkte beendete der deutsche Leitindex den Handel. Im Jahr 2017 ist dies sein bislang größter Tagesverlust. Noch am Vortag hatte der Dax bei 12 841,66 Punkten eine weitere Bestmarke gesetzt.

Der MDax der mittelgroßen Werte rutschte zur Wochenmitte um 1,66 Prozent auf 24 685,71 Punkte ab. Für den TecDax ging es um 1,49 Prozent auf 2198,05 Punkte abwärts.

'TRUMP IMMER MEHR EINE BELASTUNG FÜR DIE BÖRSEN'

Trump werde immer stärker zur Belastung für die Aktienmärkte, sagte Analyst Gregor Kuhn vom Handelshaus IG Markets, während Börsenexperte Jochen Stanzl von CMC Markets das Politik-Chaos in Washington als Stimmungskiller bezeichnete. Das dominierende Angst-Thema nicht nur am deutschen Aktienmarkt sei eine starke Korrektur an der Wall Street, so Stanzl.

Angeblich soll Trump den ehemaligen FBI-Chef James Comey gebeten haben, die Ermittlungen gegen seinen früheren nationalen Sicherheitsberater Michael Flynn einzustellen. Mit dem zunehmenden Druck auf den Präsidenten verringere sich nun die Chance, dass dessen Steuerreform in naher Zukunft realisiert werde, sagten Händler. Nicht zuletzt die Aussicht auf ein staatliches Konjunkturprogramm in den USA hatte die Börsen lange befeuert.

THYSSENKRUPP AN DAX-SPITZE - DURCHBRUCH FÜR FUSION MIT TATA STEEL

Aktien von Banken reagierten am Nachmittag mit deutlichen Kursabschlägen auf die chaotischen Verhältnisse im politischen Washington. Im Dax sackten die Titel der Deutschen Bank als Index-Schlusslicht um 3,49 Prozent ab. Die Papiere von des Immobilienkonzerns Voniovia verloren 3,36 Prozent, doch lag dies in erster Linie an dem Dividendenabschlag.

Top-Wert im Dax waren wie schon am Vortag die Anteile des Industrie- und Stahlkonzerns Thyssenkrupp mit weiteren Kursgewinnen von 3,05 Prozent. Hauptgrund dafür war die grundsätzliche Einigung bei Tata Steel über den Umgang mit den milliardenschweren Pensionsverpflichtungen in Großbritannien. Denn damit dürfte die größte Hürde für die geplante Fusion der europäischen Stahlaktivitäten von Thyssenkrupp und Tata aus dem Weg geräumt worden sein.

DEUTSCHE BÖRSE VOR STRATEGIEWECHSEL?

Ein Pressebericht über eine neue Strategie der Deutschen Börse beeindruckte die Anleger am Tag der Hauptversammlung schlichtweg gar nicht. Die Aktien des Börsenbetreibers gaben um 1,44 Prozent nach. Wie das "Handelsblatt" unter Berufung auf interne Unterlagen berichtete, geht Börsenchef Carsten Kengeter nach der gescheiterten Fusion mit der London Stock Exchange (LSE) nun in die Offensive, um die ambitionierten Wachstumsziele zu erreichen.

Der EuroStoxx 50 sackte um 1,57 Prozent ab auf 3584,83 Punkte. In Paris verlor der Leitindex Cac 40 ebenfalls kräftig, während der Londoner FTSE 100 nach seinem Vortagesrekord nur moderat schwächer schloss. Der US-Leitindex Dow Jones Industrial stand zum europäischen Handelsschluss 1,17 Prozent tiefer.

Am Rentenmarkt sank die Umlaufrendite von 0,23 Prozent am Vortag auf 0,22 Prozent. Der Rentenindex Rex stieg um 0,08 Prozent auf 141,18 Punkte. Der Bund Future gewann 0,49 Prozent auf 161,18 Punkte. Der Euro wurde von den politischen Turbulenzen in den USA bis über 1,11 US-Dollar getrieben. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Nachmittag auf 1,1117 (Dienstag: 1,1059) US-Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,8995 (0,9042) Euro./ajx/men

--- Von Achim Jüngling, dpa-AFX ---

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