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Wirtschaft: Auftragsschwund durch Machtkampf bei Grammer vertreibt Anleger

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Wirtschaft  

Auftragsschwund durch Machtkampf bei Grammer vertreibt Anleger

18.05.2017, 08:45 Uhr | dpa-AFX

FRANKFURT (dpa-AFX) - Ein Auftragseinbruch bei Grammer hat die Aktionäre des Autozulieferers am Donnerstagmorgen verschreckt. Die Papiere des SDax-Unternehmens brachen auf der Handelsplattform Tradegate im Vergleich zum Xetra-Schluss vom Vortag um 6,64 Prozent auf 48,50 Euro ein. Auf Xetra wäre das der tiefste Stand seit Mitte Januar.

Der Machtkampf mit dem Investor Hastor sorgt offenbar auch bei den Kunden von Grammer für Verunsicherung. "Im ersten Quartal haben sich unsere Auftragseingänge im Vergleich zum Vorjahreszeitraum halbiert", sagte Grammer-Aufsichtsratschef Klaus Probst der "Wirtschaftswoche" laut eines Vorabberichts vom Donnerstag. Die Nachholeffekte seien dabei begrenzt, da Termine für die Serienanläufe eingehalten werden müssten.

Erst jüngst hatten die Analysten der DZ Bank davor gewarnt, dass sich die von Halog/Cascade angestrebten Veränderungen auf Aufsichtsrats- und Vorstandsebene insbesondere negativ auf den Auftragseingang auswirken könnten.

An Grammer halten die Hastors über ihre Investmentvehikel 20 bis 25 Prozent der Aktien und wollen Vorstandschef Hartmut Müller ablösen und den Aufsichtsrat mit eigenen Leuten besetzen. Die Entscheidung soll auf der Hauptversammlung am 24. Mai fallen.

Zwischenzeitlich hatte die Anteilsaufstockung durch Hastor am Markt noch für gewisse Übernahmefantasien gesorgt. Ende April stieg der Kurs auf ein Rekordhoch bei 61,95 Euro. Der Kurs hatte sich damit binnen rund zwölf Monaten fast verdoppelt.

Das große Problem ist aber das gestörte Verhältnis der Hastors zum größten Grammer-Kunden Volkswagen , weil die Hastor-Firmengruppe Prevent die Bänder bei VW in Wolfsburg und Emden im vergangenen August mit einem Lieferstopp zum Stillstand gebracht hatten.

Die Blicke richten sich nun auf den chinesischen Konzern und Grammer-Partner Ningbo Jifeng, der sich kürzlich rund elf Prozent an Grammer gesichert hatte. Dadurch sinkt der Einfluss der Hastor-Familie tendenziell. Zuletzt konnte Grammer vor dem Oberlandesgericht Nürnberg auch einen wichtigen Etappensieg noch vor der Hauptversammlung für sich verbuchen. Demzufolge muss Grammer unter anderem keine außerordentliche Hauptversammlung einberufen.

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