Sie sind hier: Home > Finanzen > Börse >

Wirtschaft - Aktien Europa Schluss: Anleger werden wieder etwas mutiger

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Wirtschaft  

Aktien Europa Schluss: Anleger werden wieder etwas mutiger

19.05.2017, 18:31 Uhr | dpa-AFX

PARIS/LONDON (dpa-AFX) - Die europäischen Börsen haben sich am Freitag etwas erholt. Nach zuletzt zwei Handelstagen mit teils deutlichen Verlusten legte der EuroStoxx 50 um 0,70 Prozent auf 3587,01 Punkte zu. Durch den jüngsten Kursrutsch wegen der politischen Turbulenzen rund um den US-Präsidenten Donald Trump ergibt dies aber auf Wochensicht einen Verlust von 1,39 Prozent.

Etwas positiver gestimmt waren Anleger wegen guter Konjunktursignale aus den USA, die schon am Vorabend in New York für eine freundliche Kurstendenz gesorgt hatten. Am Freitag nun baute die tonangebende Wall Street ihre Gewinne aus.

Wie am Gesamtmarkt standen die Zeichen auch an den Länderbörsen in Frankreich und Großbritannien auf Erholung: In Paris stieg der CAC-40 um 0,66 Prozent auf 5324,40 Punkte. In London legte der FTSE 100 um 0,46 Prozent auf 7470,71 Punkte zu. Gestützt wurde der "Footsie" dabei unter anderem von festen Minenwerten. So zogen die Aktien von Rio Tinto und Anglo American um jeweils mehr als 2 Prozent an.

Börsianer sprachen insgesamt davon, dass erste Schnäppchenjäger unterwegs seien. "Die Stimmung bleibt aber von Vorsicht geprägt", sagte Analyst Mike van Dulken vom Handelshaus Accendo Markets. Grund dafür sei neben der Situation in Washington auch eine Regierungskrise in Brasilien, wo Vorwürfe gegen den Staatspräsidenten Michel Temer am Donnerstag für einen heftigen Kurssturz an der Börse gesorgt hatten.

In der Branchenwertung legten am Freitag europaweit konjunkturempfindliche Sektoren wie etwa die Autoindustrie mit plus 0,67 Prozent wieder zu. Positiv wurde dort auch aufgenommen, dass sich vier große Autobauer im Rechtsstreit um defekte Airbags auf Vergleiche mit Sammelklägern geeinigt hatten.

Erholung ist auch das Stichwort für einige Aktien, die am Vortag stark von einem weiteren Krisenherd in Brasilien belastet wurden. Enthüllungen gegen Präsident Michel Temer hatten am Vortag nicht nur das südamerikanische Land, sondern auch die Anleger dort aktiver europäischer Unternehmen in Aufruhr versetzt. Darunter die Banco Santander und AB Inbev, deren Papiere am Freitag um 1,66 beziehungsweise 1,25 Prozent gewannen. Sie gehörten so zum vorderen Drittel im Eurostoxx.

Der Schweizer Duty-Free-Konzern Dufry bekommt derweil einen weiteren Großaktionär. Über eine Investment-Tochter hat sich der Luxusgüterkonzern Richemont eine Beteiligung von 5 Prozent gesichert. Während die Dufry-Aktien um rund 5 Prozent anzogen, reagierten die Papiere von Richemont kaum auf die Nachricht und schlossen gut 1 Prozent höher.

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Video des Tages
Anzeige

Shopping
Shopping
Apple Music jetzt 6 Monate kostenlos* dazubuchen
bei der Telekom.
Shopping
Under the sun: der neue boho-inspirierte Trend
jetzt entdecken bei BONITA
Shopping
Bequem bestellen: edle Wohn- programme im Komplettpaket
bei ROLLER.de

Anzeige
shopping-portal
© Ströer Digital Publishing GmbH 2017