Sie sind hier: Home > Finanzen > Börse > News >

Wirtschaft - McKinsey-Studie: EU-Unternehmen blicken optimistisch in die Zukunft

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Wirtschaft  

McKinsey-Studie: EU-Unternehmen blicken optimistisch in die Zukunft

22.05.2017, 00:08 Uhr | dpa-AFX

BRÜSSEL/DÜSSELDORF (dpa-AFX) - Unternehmen in der EU schauen zuversichtlich auf die künftige wirtschaftliche Entwicklung. Laut einer am Montag veröffentlichten Studie der Unternehmensberatung McKinsey erwarten Konzernvorstände in den kommenden fünf Jahren in der EU ein jährliches Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP) von rund zwei Prozent. Die befragten Vorstände gehen außerdem davon aus, dass die Umsätze in den eigenen Unternehmen um durchschnittlich 2,1 Prozent pro Jahr zulegen werden.

Deutsche Unternehmen liegen mit ihren Wachstumserwartungen für Europa im Schnitt aller befragten Firmen. Sie sind für ihren eigenen Umsatz mit einem erwarteten Plus von 2,7 Prozent aber deutlich optimistischer als ihre europäischen Wettbewerber.

Das McKinsey Global Institute (MGI) hat für die Studie über 2000 Vorstände von Unternehmen in den sechs bevölkerungsreichsten EU-Ländern befragt. Neben Deutschland waren dies Frankreich, Italien, Polen, Spanien und Großbritannien.

Die große Mehrheit (85 Prozent) der Vorstände geht in der Umfrage davon aus, dass die EU als politische Institution intakt bleibt. Skeptischer sind die Unternehmen mit Blick auf die Eurozone: 51 Prozent rechnen damit, dass die Eurozone in den nächsten Jahren kleiner werden oder sich gar auflösen wird. Die übrigen 49 Prozent rechnen hingegen damit, dass der Status Quo erhalten bleibt und sich die Integration fortsetzen wird. Die Befragung erfolgte allerdings vor der Präsidentschaftswahl in Frankreich, als noch Unsicherheit über den neuen französischen Präsidenten herrschte. Gewonnen hat dann der proeuropäische Kandidat Emmanuel Macron.

Die Investitionen der Unternehmen seien im Verhältnis zur Wirtschaftsleistung weiter historisch niedrig. Die Unternehmen würden stattdessen Rücklagen für künftige Krisen aufbauen, heißt es in der Studie. Als Hauptgründe für die aktuelle Zurückhaltung bei Investitionen nannten die befragten Unternehmen regulatorische Hindernisse sowie generell eine zunehmende Verunsicherung über die allgemeine gesellschaftliche, politische und wirtschaftliche Entwicklung in Europa. An erster Stelle nannten die Vorstände die Sorge über eine neue Finanzkrise oder ökonomische Rezession sowie populistische Strömungen und zunehmende Ungleichheit in der Gesellschaft.

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Video des Tages

Shopping
Shopping
Zaubern Sie die Zeichen der Zeit einfach weg
Bye-bye Falten mit Youthlift von asambeauty
Shopping
Boxspringbett inkl. Topper statt 1.111,- € für nur 599,- €
jetzt bei ROLLER.de
Klingelbonprix.detchibo.deCECILStreet OneLIDLBabistadouglas.deBAUR

shopping-portal
Das Unternehmen
  • Ströer Digital Publishing GmbH
  • Unternehmen
  • Jobs & Karriere
  • Presse
Weiteres
Netzwerk & Partner
  • Stayfriends
  • Erotik
  • Routenplaner
  • Horoskope
  • billiger.de
  • t-online.de Browser
  • Das Örtliche
  • DasTelefonbuch
  • Erotic Lounge
Telekom Tarife
  • DSL
  • Telefonieren
  • Entertain
  • Mobilfunk-Tarife
  • Datentarife
  • Prepaid-Tarife
  • Magenta EINS
Telekom Produkte
  • Kundencenter
  • Magenta SmartHome
  • Telekom Sport
  • Freemail
  • Telekom Mail
  • Sicherheitspaket
  • Vertragsverlängerung Festnetz
  • Vertragsverlängerung Mobilfunk
  • Hilfe
© Ströer Digital Publishing GmbH 2017