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Wirtschaft  

Aktien Frankfurt Eröffnung: Knappes Minus - Märkte auf Richtungssuche

22.05.2017, 10:25 Uhr | dpa-AFX

FRANKFURT (dpa-AFX) - Der deutsche Aktienmarkt hat am Montag seine jüngsten Erholungsgewinne nicht halten können. Insgesamt hätten sich die Gemüter im Hinblick auf das Polit-Chaos in den USA zwar wieder etwas beruhigt, schrieb Analyst Christian Schmidt von der Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba). Er sieht die Märkte aber weiter auf Richtungssuche.

Rund eine Stunde nach Handelsbeginn stand der Dax 0,04 Prozent im Minus bei 12 633,87 Punkten. Für den MDax der mittelgroßen Werte ging es um 0,06 Prozent auf 25 040,32 Punkte hoch, wogegen der Technologiewerte-Index TecDax 0,17 Prozent auf 2217,89 Zähler verlor. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 sank um 0,28 Prozent auf 3576,82 Punkte.

Mitte vergangener Woche hatten die Börsen deutlich unter Vorwürfen gegen US-Präsident Donald Trump wegen der versuchten Einflussnahme auf die Justiz und ungeklärter Verbindungen zu Russland gelitten, sich am Freitag aber wieder etwas berappelt. Doch auch in der neuen Woche bleibt die amerikanische Politik im Fokus, die zuletzt vor allem dem Euro gegenüber dem Dollar deutlich Auftrieb gegeben hatte. Dies könnte im Umkehrschluss die Exportwirtschaft der Eurozone belasten. Damit werde auch die Arbeit für die Europäische Zentralbank (EZB) mit Blick auf eine Straffung der Geldpolitik schwieriger, erklärte der Chefvolkswirt der Unicredit, Erik Nielsen.

CHEMIE-FUSION STÜTZT BRANCHE - EVOTEC PROFITIERT VON MEILENSTEIN

Die Aktien von Chemieunternehmen profitierten etwas von der angestrebten Fusion des Schweizer Branchenvertreters Clariant mit dem texanischen Konkurrenten Huntsman. "Die Fusionswelle in der Branche scheint in die nächste Runde zu gehen," sagte ein Händler. Im Dax verteuerten sich BASF-Titel um 0,19 Prozent, und im MDax ging es für Symrise und Lanxess um 0,63 beziehungsweise 0,43 Prozent hoch. Wacker Chemie waren nur optisch schwach: Bereinigt um die ausgeschüttete Dividende von 2,00 Euro standen die Anteilsscheine in der Gewinnzone.

Derweil eroberte Evotec mit einem Plus von 2,23 Prozent auf 12,63 Euro den ersten Platz im TecDax. Damit rückt das am vergangenen Mittwoch erreichte Hoch seit 2001 von 13,47 Euro wieder in den Blick, von dem aus die Aktien des Biotech-Unternehmens anschließend abgerutscht waren. Als Kurstreiber zum Wochenstart erwies sich der Erfolg einer Forschungskooperation. In Zusammenarbeit mit dem Pharmakonzern Bayer sei ein Programm zum Frauenleiden Endometriose in die präklinische Phase überführt worden, teilte Evotec mit. Evotec erhalte nun eine Meilensteinzahlung von rund fünf Millionen Euro.

STUDIEN BEWEGEN RWE UND SÜDZUCKER

Mit dem im Kleinwerte-Index SDax gelisteten Kabelnetzbetreiber Tele Columbus legte zudem ein Nachzügler der auslaufenden Berichtssaison Eckdaten für das erste Quartal vor. Zum Jahresauftakt hatte das Unternehmen seinem Umsatz um über 4 Prozent gesteigert, während das normalisierte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) um mehr als 8 Prozent gestiegen war. Obwohl Analysten die Resultate eher neutral bewerteten, ging es für die Aktien um 2,85 Prozent hoch.

Für Bewegung sorgten ansonsten Analystenkommentare. Die Titel des Versorgers RWE stiegen dank einer gestrichenen Verkaufsempfehlung der britischen Bank HSBC um 1,83 Prozent, was den ersten Platz im Dax bedeutete. Dagegen sackten die Aktien von MDax-Schlusslicht Südzucker angesichts gesenkter Kursziele von Goldman Sachs und Kepler Cheuvreux um 2,43 Prozent ab. Beide Häuser empfehlen die Anteilsscheine zudem weiter zum Verkauf.

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