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Aktien Frankfurt: Dax kämpft um jeden Punkt

29.05.2017, 13:07 Uhr | dpa-AFX

(Klargestellt wird im neunten Absatz, dritter Satz, dass es sich um 0,70 Euro rpt 0,70 Euro handelt.)

FRANKFURT (dpa-AFX) - Nach seinem zuletzt recht lustlosen Lauf fehlen dem deutschen Aktienmarkt weiterhin frische Impulse: Der Dax rang am Montag um jeden Punkt. Der deutsche Leitindex stand gegen Mittag mit 0,07 Prozent im hauchdünnen Plus bei 12 611,27 Punkten. Weil die wichtigen Börsen in London und New York wegen Feiertagen geschlossen blieben, fehlte auch von dort Rückenwind. Trotz des Schleichgangs schaffte aber der Mittelwerteindex MDax einen neuen Rekord bei 25 263 Punkten.

Zuletzt stand der MDax mit 0,19 Prozent im Plus bei 25 256,91 Punkten. Wenig motiviert präsentierte sich der Technologiewerte-Index TecDax , er trat mit minus 0,06 Prozent bei 2274,02 nahezu auf der Stelle. Auch der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 kam nicht vom Fleck.

Anleger müssen sich beim Blick auf die Konjunkturtafel noch gedulden, denn die wichtigsten Ereignisse dieser Woche finden erst in den kommenden Tagen statt. Highlight ist für die Börsianer der offizielle US-Arbeitsmarktbericht am Freitag, der vor allem wegen der weiteren Geldpolitik der US-Notenbank Fed bedeutend ist.

BLICKE AUF EZB-CHEF DRAGHI

An diesem Montagnachmittag richten sich die Blicke zunächst auf die Europäische Zentralbank, (EZB), wenn deren Chef Mario Draghi sich den Fragen der Abgeordneten des Europaparlaments stellen wird. "Die Spekulationen halten sich hartnäckig darüber, dass Draghi die Geldpolitik schneller normalisieren wird", kommentierte Jochen Stanzl von CMC Markets. "Sollten diese allerdings verfliegen, könnte der Euro schnell wieder den Rückzug antreten, was auch dem Deutschen Aktienindex etwas Rückenwind verleihen würde."

Auch auf Unternehmensseite war die Nachrichtenlage zum Wochenstart eher dürftig. Papiere mit stärkeren Kursbewegungen spalteten sich dabei in zwei Lager: mit fortlaufendem und ausgebremsten Aufwärtstrend.

So gaben nach sechs Gewinntagen in Folge die Lufthansa -Papiere wieder nach und verloren knapp ein halbes Prozent. Die Anleger nahmen nun Gewinne mit, nachdem in der vergangenen Woche die Aktien von den gesunkenen Ölpreisen profitiert hatten - zuletzt hatte sich der Ölmarkt aber wieder erholt.

Größte Gewinner im Dax waren im Einklang mit dem europaweit freundlichen Branchenumfeld die Aktien des Rückversicherers Munich Re mit mehr als 1 Prozent Kursgewinn. Die Aktien schienen nach einem schwierigen Lauf im Mai sich nun langsam zu stabilisieren, sagte ein Börsianer.

GEWERBE-IMMOBILIENFINANZIERER IN DER GUNST DER ANLEGR

Zu den Favoriten im rekordhohen MDax gehörten die Deutsche Pfandbriefbank (PBB) mit fast 3 Prozent Aufschlag und die Aareal Bank mit rund 1 Prozent. Ein Händler sprach von einer positiven Stimmung für die Aktien der beiden Gewerbeimmobilien-Finanzierer.

Auf dem MDax-Siegertreppchen landeten die Lanxess-Anteile . Die ex Dividende gehandelten Papiere stiegen nach einer Stimmrechtsmitteilung um mehr als 3 Prozent. Bereinigt um die Auszahlung von 0,70 Euro an die Aktionäre liegen die Anteile sogar mit mehr als 4 Prozent im Plus. Starinvestor Warren Buffett hält mittlerweile über sein Rückversicherungs­Unternehmen General Re etwas mehr als 3 Prozent der Stimmrechte am Spezialchemiekonzern.

ANALYSTENSTIMMEN BEWEGEN

Ansonsten hatten vor allem Analystenstimmen das Sagen: Die Aktien der ebenfalls im MDax notierten Kupferhütte Aurubis fielen nach einer gestrichenen Kauf-Empfehlung durch die DZ-Bank von ihrem jüngst erreichten Rekord bei 70,53 Euro zurück. Mit einem Kursverlust von knapp 3 Prozent auf 68,44 Euro waren sie weit abgeschlagenes Index-Schlusslicht.

Ähnlich erging es den Papieren des Technologie- und Rüstungskonzerns Jenoptik. Auch hier hielt DZ-Bank-Analyst Dirk Schlamp wegen der zuletzt guten Kursentwicklung seine bisherige Kaufempfehlung für die Aktien nicht länger aufrecht. Die Jenoptik-Papiere fanden sich mit einer Kurseinbuße von mehr als 1 Prozent unter den TecDax-Letzten./tav/fbr

--- Von Tanja Vedder, dpa-AFX ---

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