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Wirtschaft: Grand City Properties im SDax erwartet - Sonst keine Änderungen

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Grand City Properties im SDax erwartet - Sonst keine Änderungen

30.05.2017, 15:13 Uhr | dpa-AFX

FRANKFURT (dpa-AFX) - Bei der anstehenden Neuordnung der deutschen Aktienindizes dürfte es Experten zufolge nur eine einzige kleine Veränderung geben: Das Immobilienunternehmen Grand City Properties gilt als heißer Kandidat für den SDax, den Index der kleineren Werte. Grand City Properties war erst am 9. Mai vom nicht regulierten Entry Standard in den für Aktien der Dax-Familie relevanten Prime Standard gewechselt. Aus dem SDax verdrängt wird dadurch nach Einschätzung von DZ-Bank-Analyst Michael Bissinger und der Commerzbank-Experten die Online-Lotterie Zeal Network.

Die Beteiligungsgesellschaft Rocket Internet dürfte dagegen weiter auf ihre Aufnahme in den MDax warten, den Index der mittelgroßen Unternehmen. Für das jetzige SDax-Unternehmen werde der Börsenwert der frei handelbaren Aktien weiterhin nicht ausreichen, um sich für einen Aufstieg aus eigener Kraft zu qualifizieren, erwarten die Index-Experten.

Die Deutsche Börse wird etwaige Änderungen in den Indizes der Dax-Familie (Dax , MDax , TecDax und SDax ) am späten Dienstagabend, 6. Juni, bekannt geben. Die Umsetzung erfolgt zum Montag, 19. Juni. Wichtig sind solche Umstellungen vor allem für Fonds, die Indizes nachbilden, da diese die Änderungen entsprechend berücksichtigen müssen. Das kann die Aktienkurse der betroffenen Unternehmen beeinflussen.

Rocket Internet kann sich aber weiterhin grundsätzlich Hoffnung auf einen Aufstieg machen: Die schwedische Beteiligungsgesellschaft Kinnevik hatte sich Ende Februar von der Hälfte ihrer Rocket-Beteiligung getrennt - die verkauften Anteile entsprachen 6,6 Prozent des Grundkapitals. Das hat im Prinzip die Chance für einen Sprung in den MDax erhöht. Allerdings kam der Aktienkurs dadurch schwer unter Druck und bewegt sich erst jetzt wieder auf Niveaus, die vor der Platzierung erreicht worden waren. "Wenn im MDax eine Aktie so schwach wäre, dass die Deutsche Börse sie herausnehmen müsste, wäre Rocket Internet der Nachfolger", sagte DZ-Bank-Analyst Bissinger.

Aber seinen Berechnungen zufolge erfüllen auch die aktuell kleinsten MDax-Werte noch die Kriterien für einen Verbleib im Index. So sind weder der Baudienstleister Bilfinger noch der Großküchengerätehersteller Rational oder die Deutsche Pfandbriefbank momentan abstiegsbedroht. Da auch die Übernahme des Pharmaherstellers Stada noch nicht weit genug fortgeschritten ist, ist auch von dieser Seite her noch nichts zu erwarten.

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