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Wirtschaft: Gesamtmetall reagiert gelassen auf Trump-Kritik an Exportstärke

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Wirtschaft  

Gesamtmetall reagiert gelassen auf Trump-Kritik an Exportstärke

31.05.2017, 05:20 Uhr | dpa-AFX

BERLIN (dpa-AFX) - Der Arbeitgeberverband Gesamtmetall hat gelassen auf die erneute Kritik von US-Präsident Donald Trump an der deutschen Exportstärke reagiert. "Trump ist bekannt dafür, dass er poltert. Wir sollten ihn an seinen Taten messen", sagte Gesamtmetall-Präsident Rainer Dulger der Heidelberger "Rhein-Neckar-Zeitung". Zu einem möglichen Handelskonflikt mit den USA sagte er, er glaube fest an die amerikanische Demokratie und ihre "checks and balances", also die Gewaltenteilung, die für eine gegenseitige Kontrolle der verschiedenen staatlichen Institutionen sorgt.

Dulger bezeichnete es als fraglich, ob Trump im eigenen Land Sanktionen gegen Europa durchsetzen könne. "Ich setze auf Vernunft. Und dazu gehört auch die Erkenntnis, dass amerikanische Hersteller in Europa mehr Autos verkaufen als die Europäer in Amerika", sagte der Gesamtmetall-Präsident. Sein Verband steht mit der Metall- und Elektroindustrie für eine der industriellen Schlüsselbranchen der deutschen Wirtschaft.

Dulger wies darauf hin, dass die deutsche Autoindustrie der größte Exporteur von in Amerika produzierten Fahrzeugen sei. Einfuhrhemmnisse für Neuwagen in den USA würde gleiches für amerikanische Fahrzeuge in Europa bedeuten. "Das wäre eine Gefahr für amerikanische Jobs. Ich rechne fest damit, dass es in den Vereinigten Staaten genügend Fachleute gibt, die Trump diesen Zusammenhang erklären."

Der Ton zwischen Trump und Bundeskanzlerin Angela Merkel hatte sich zuletzt verschärft. Trump äußerte am Dienstag nach der Rückkehr von seinem Europa-Besuch massive Kritik an Deutschland auf Twitter, indem er unter anderem auf ein massives Handelsdefizit mit Deutschland hinwies und hinzufügte: "Sehr schlecht für die USA. Das wird sich ändern." Das Handelsdefizit ist der US-Regierung seit längerem ein Dorn im Auge. Allerdings haben die USA mit nahezu allen anderen Nationen Handelsdefizite, das bedeutet, dass sie mehr Waren von ihnen beziehen, als sie dorthin liefern.

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