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Wirtschaft - Aktien Europa: Kursrutsch bei US-Technologiewerten beendet Erholung

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Aktien Europa: Kursrutsch bei US-Technologiewerten beendet Erholung

12.06.2017, 11:13 Uhr | dpa-AFX

PARIS/LONDON (dpa-AFX) - Der Kursrutsch bei US-Technologieaktien hat Europas Börsen am Montag in Mitleidenschaft gezogen. Auch hier stand vor allem die Technologiebranche unter Druck. Der von Beobachtern positiv aufgenommene Sieg von Präsident Emmanuel Macrons Partei in der ersten Runde der französischen Parlamentswahlen konnte dagegen zunächst wenig ausrichten.

Am späten Vormittag sank der EuroStoxx 50 um 0,87 Prozent auf 3555,04 Punkte. Zuvor hatte sich der Leitindex der Eurozone zwei Tage in Folge von seiner vorangegangenen Schwächephase erholt. Für den französischen CAC-40-Index ging es zum Wochenauftakt um 0,85 Prozent auf 5254 Zähler bergab. Der britische FTSE 100 verlor lediglich 0,38 Prozent auf 7498,68 Punkte.

Abgeschlagenes Schlusslicht im marktbreiten Index Stoxx Europe 600 waren die Technologietitel, deren Branchenindex um 2,88 Prozent absackte. Sie folgten damit den Kurseinbußen etlicher amerikanischer Tech-Schwergewichte wie Apple, Facebook und Google-Mutter Alphabet, die nach zuletzt immer neuen Bestmarken am Freitag deutlich abgesackt waren.

Schwächster Wert im EuroStoxx waren die Aktien des Chipzulieferers ASML, die 3,75 Prozent einbüßten. Beim Netzwerkausrüster Nokia stand ein Minus von 1,46 Prozent zu Buche.

Ebenfalls zu den Verlierern in Europa gehörten Reise- und Freizeitunternehmen mit minus 1,14 Prozent und der zuletzt gut gelaufene Bankenindex, der um 1,19 Prozent zurückfiel. Einzige Gewinner in der Branchenübersicht waren derweil die Indizes der Autounternehmen und der zuletzt schwachen Öl- und Gasfirmen: Sie rückten um 0,54 beziehungsweise 0,14 Prozent vor.

Kursbewegende Unternehmensnachrichten waren dünn gesät. Im Schweizer Leitindex SMI setzte sich der Pharmakonzern Roche mit einem Kursplus von 0,36 Prozent an die Spitze. Unternehmenschef Severin Schwan bleibt optimistisch für das Medikament Perjeta. "Wir sind davon überzeugt, dass Perjeta auch bei Brustkrebs im Frühstadium, wo eine Heilung möglich ist, eine wichtige Rolle spielen wird", sagte der Vorstandsvorsitzende der "Sonntagszeitung".

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