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Wirtschaft - Aktien Frankfurt Schluss: US-Techschwäche und Fed-Politik trüben Laune

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Wirtschaft  

Aktien Frankfurt Schluss: US-Techschwäche und Fed-Politik trüben Laune

15.06.2017, 18:08 Uhr | dpa-AFX

FRANKFURT (dpa-AFX) - Abermals schwache US-Technologiewerte und die Aussicht auf eine weitere geldpolitische Straffung in den USA haben am deutschen Aktienmarkt am Donnerstag für Katerstimmung gesorgt. Der Dax fiel um 0,89 Prozent auf 12 691,81 Punkte. Am Vortag war der Index noch erstmals in seiner Geschichte über die Marke von 12 900 Zählern geklettert. Auch warf in dem feiertagsbedingt eher dünnen Donnerstagshandel der großer Verfallstag an den Terminbörsen - der sogenannte Hexensabbat - an diesem Freitag seinen Schatten voraus. Kurse können dann ohne erkennbaren Grund deutlich schwanken.

Der Index der mittelgroßen Werte MDax gab am Donnerstag um 1,13 Prozent auf 25 017,94 Punkte nach und der TecDax büßte 1,38 Prozent auf 2249,02 Zähler ein. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 fiel um 0,61 Prozent auf 3525,46 Punkte. Der französische CAC-40 und der britische FTSE 100 gaben ebenfalls nach.

FED BLEIBT UNBEIRRT AUF STRAFFUNGSKURS

Bereits zum Wochenbeginn hatte eine Schwäche bei Tech-Schwergewichten unter Anlegern Fragen über das hohe Bewertungsniveau aufgeworfen, bevor die Kurse sich berappelten. An der Wall Street gerieten Tech-Werte nun abermals unter Druck.

Analyst Milan Cutkovic vom Wertpapierhändler AxiTrader sieht zudem in "etwas optimistischer als erwarteten" Äußerungen der US-Notenbank Fed eine Belastung. Die Fed-Vorsitzende Janet Yellen hielt nach der erwarteten Leitzinserhöhung am geldpolitischen Straffungskurs fest und warnte davor, die zuletzt abgeschwächte Inflation überzubewerten. Klare Hinweise auf den Zeitpunkt einer nächsten Anhebung gab es zwar nicht, dafür aber auf den baldigen Beginn einer Reduzierung der billionenschweren Notenbankbilanz.

DEUTSCHE BÖRSE UND LEG IMMOBILIEN GEGEN TREND GEFRAGT

Zu den wenigen Gewinnern in den großen Indizes gehörten die Aktien der Deutschen Börse, die mit einem Plus von 0,84 Prozent den Dax anführten. Als Favorit im MDax stiegen die Papiere von LEG Immobilien um 0,76 Prozent. Beide profitierten von positiven Analystenkommentaren.

Unter den Nebenwerten schnellten SHW -Papiere um rund 10 Prozent auf 36,05 Euro in die Höhe. Der Chef der in Österreich börsennotierten KTM Industries AG, Stefan Pierer, will den Autozulieferer übernehmen. Er bietet über seine Pierer Industrie AG 35 Euro je Aktie.

LUFTHANSA UND ADIDAS SCHWÄCHELN

Die Verluste zogen sich indes durch viele Branchen. Die Papiere der Fluggesellschaft Lufthansa fielen nach einem skeptischen Kommentar der US-Bank Goldman Sachs um rund anderthalb Prozent. Die Experten setzen nun eher auf Aktien von Billigfliegern. Adidas-Anteilscheine büßten mehr als 2 Prozent ein. Hier nahmen Anleger abermals Gewinne mit.

Auch bei Aktien aus der zweiten und dritten Reihe machten Anleger nach den teilweise guten Kursentwicklungen der vergangenen Monate Kasse. Im MDax sanken etwa die Papiere des Autozulieferers Leoni um mehr als 3 Prozent. Im TecDax gerieten unter anderem die Aktien des Halbleiterunternehmens Siltronic deutlicher unter Druck

KURS DES EURO FÄLLT

Am Rentenmarkt verharrte die Umlaufrendite bei 0,09 Prozent. Der Rentenindex Rex fiel um 0,02 Prozent auf 141,94 Punkte. Für den Bund Future ging es um 0,50 Prozent auf 164,61 Punkte nach unten.

Der Kurs des Euro fiel auf 1,1155 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs auf 1,1166 (Mittwoch: 1,1203) Dollar festgesetzt. Der Dollar hatte damit 0,8956 (0,8926) Euro gekostet./mis/he

--- Von Michael Schilling, dpa-AFX ---

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