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Wirtschaft - Aktien New York: Ölpreisfall und Syrienstreit stoppen Rekordjagd vorerst

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Wirtschaft  

Aktien New York: Ölpreisfall und Syrienstreit stoppen Rekordjagd vorerst

20.06.2017, 16:48 Uhr | dpa-AFX

NEW YORK (dpa-AFX) - Der fortgesetzte Ölpreisrutsch hat die gute Stimmung an der Wall Street am Dienstag zunächst getrübt. Zudem blicken die Investoren auf die wachsenden Spannungen in Nahost nach dem Abschuss eines syrischen Kampfjets durch die USA. Russland als Schutzmacht der syrischen Regierung hatte sich dazu kritisch geäußert. Für den Dow Jones Industrial reichte es im frühen Handel zwar für einen kleinen Sprung auf ein Rekordhoch bei 21 535 Punkten, anschließend fiel er aber wieder ins Minus zurück. Zuletzt notierte er 0,05 Prozent tiefer bei 21 518,75 Zählern.

Für den marktbreiten S&P-500-Index ging es nach einem Rekordhoch zum Wochenstart nun um 0,30 Prozent auf 2446,20 Punkte nach unten. Der technologiewertelastige Nasdaq 100 fiel nach seiner Vortageserholung um 0,14 Prozent auf 5764,24 Punkte. Verluste bei Tech-Werten hatten zuletzt Bedenken unter Anlegern in puncto deren hoher Bewertungen geweckt.

Zudem untermauerten Mitglieder der US-Notenbank Fed am Dienstag die Aussicht auf eine weiterhin moderat straffere Geldpolitik. Aktien können bei steigenden Zinsen im Vergleich zu anderen Anlagen an Attraktivität verlieren.

Zu den größten Verlierern im Dow Jones zählten angesichts schwacher Ölpreise die Papiere der Ölkonzerne Chevron und Exxon Mobil. Sie fielen jeweils um rund eineinhalb Prozent. Für die Anteilscheine von McDonalds ging es hingegen um mehr als ein Prozent nach oben, nachdem das Investmenthaus Cowen sie hochgestuft hatte. Der Analyst rechnet mit einer Fortsetzung des Rekordlaufs der Aktien.

Die Papiere des Elektroautobauers Tesla stiegen um mehr als 1 Prozent. Die lang gehegten China-Pläne des Konzerns könnten Realität werden. Eine Vereinbarung mit der Stadt Shanghai über den Bau von Produktionsstätten könnte zeitnah unterschrieben werden, berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf mit der Sache vertraute Personen.

In der Solarbranche sorgte eine Studie der Investmentbank Goldman Sachs für reichlich Bewegung. Die Experten sehen den Anbieter Vivint Solar als potenzielles Übernahmeziel. Die Aktien schossen um rund 19 Prozent nach oben.

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