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Wirtschaft  

Aktien Frankfurt Eröffnung: Dax leidet unter Risikoscheu der Anleger

21.06.2017, 09:55 Uhr | dpa-AFX

FRANKFURT (dpa-AFX) - Beim Dax ist nach seinem Rekordhoch und den anschließenden Gewinnmitnahmen erst einmal die Luft raus. Am Mittwochvormittag büßte der deutsche Leitindex weitere 0,73 Prozent auf 12 721,06 Punkte ein. Offenbar scheuten die Anleger auf dem hohen Bewertungsniveau die Gefahr eines Rückschlags, schrieb Analyst Christian Schmidt von der Landesbank Helaba. Auch der gestiegene Volatilitäts-Index V-Dax untermauere eine zunehmende Risikoaversion.

Am Dienstag hatten die Anleger nach dem Erreichen einer neuen Dax-Bestmarke von 12 951 Punkten letztlich Kasse gemacht. Dazu hatte der deutliche Rutsch der Ölpreise die Stimmung belastet. Die Notierungen für den wichtigen Rohstoff gaben am Mittwoch weiter nach.

Den deutschen Nebenwerte-Indizes erging es ähnlich wie dem Dax: Der MDax der mittelgroßen Unternehmen fiel um 0,94 Prozent auf 25 140,82 Zähler zurück und der Technologiewerte-Index TecDax verlor 0,91 Prozent auf 2268,46 Punkte. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 sackte um 1,03 Prozent auf 3523,91 Punkte ab.

TELEKOM WILL US-TOCHTER FUSIONIEREN UND VERKAUFT SCOUT24-ANTEIL

Von den Börsen in Übersee kam kein Rückenwind für Dax & Co: Die Wall Street hatte am Dienstag ihrem jüngsten Höhenflug ebenfalls Tribut gezollt und schwächer geschlossen. Auch an den asiatischen Börsen dominierten am Mittwochmorgen die negativen Vorzeichen.

Im Dax gehörten die Aktien der Deutschen Telekom mit einem knappen Minus noch zu den besten Werten. Sie profitierten von einem "Handelsblatt"-Bericht über Pläne, die Mobilfunktochter T-Mobile US mit dem amerikanischen Branchenkollegen Sprint zusammenlegen. "Allerdings war diese Idee schon häufiger zu hören - früher oder später will der Markt Fakten sehen", kommentierte ein Börsianer. Zudem hat sich die Telekom von der verbliebenen Beteiligung am Onlineplattform-Betreiber Scout 24 getrennt und mit dem Aktienverkauf brutto 321 Millionen Euro eingenommen.

Der Verkaufspreis für die Scout-Papiere lag mit 32,20 Euro je Stück am oberen Ende der zuvor kolportierten Spanne. Die Scout-Titel selbst büßten im Kleinwerte-Index SDax 3,14 Prozent auf 33,19 Euro ein. "Die Platzierung von rund 10 Millionen Aktien belastet natürlich zunächst", sagte ein Händler. "Allerdings ist damit das Damoklesschwert des Aktienüberhangs beseitigt worden. Dank des höheren Streubesitzes könnten nun einige Anleger auf eine Aufnahme in den MDax spekulieren."

AMAZON ERSCHRECKT ZALANDO-AKTIONÄRE

Größter Verlierer im Index der mittelgroßen Unternehmen war der Online-Modehändler Zalando: Nach dem gestrigen Rekordhoch und den anschließenden Gewinnmitnahmen ging es nun um weitere 3,36 Prozent bergab. Schuld daran war Beobachtern zufolge Amazon. Nachdem der Online-Handelsgigant jüngst mit der Übernahme von Whole Foods für viel Unruhe in der Lebensmittelbranche gesorgt hatte, richtet sich sein Fokus nun auch auf Bekleidung. In den USA bietet Amazon seinen Prime-Kunden mit der "Prime Wardrobe" eine neue Möglichkeit, Mode zur Anprobe nach Hause zu bestellen.

Dagegen eroberte Dürr mit einem Plus von 0,29 Prozent auf 102,75 Euro einen der vorderen MDax-Plätze. Nach Daniel Gleim vom Investmenthaus Mainfirst traut nun auch Sebastian Ubert von der französischen Societe Generale der Aktie des Anlagenbauers mit einem Kursziel von 125 Euro einen deutlichen Anstieg zu.

NORDEX RUTSCHEN NACH NEGATIVER STUDIE AUF TIEF SEIT OKTOBER 2014

Am TecDax-Ende büßten die schon zuletzt gebeutelten Aktien von Nordex 3,45 Prozent auf 11,205 Euro ein. Damit notierten sie auf dem tiefsten Stand seit Oktober 2014. Hier belastete eine negative Studie: Die australische Investmentbank Macquarie hatte ihr Kursziel auf 9 Euro gesenkt und ihre Verkaufsempfehlung bestätigt. Sie befürchtet, dass der Auftragseingang des Windturbinenherstellers im laufenden Jahr enttäuscht und die Markterwartungen für 2018 sinken werden.

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