Sie sind hier: Home > Finanzen > Börse > Aktien >

Air Berlin verzichtet auf weitere Bürgschaften

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Verzicht auf Bürgschaften  

Air Berlin: "Wir haben die Lage wieder im Griff"

21.06.2017, 12:27 Uhr | dpa-AFX

Air Berlin verzichtet auf weitere Bürgschaften. Unternehmungschef Thomas Winkelmann nahm in London an der Air Berlin Hauptversammlung teil. (Quelle: dpa/Alban Grosdidier)

Unternehmungschef Thomas Winkelmann nahm in London an der Air Berlin Hauptversammlung teil. (Quelle: Alban Grosdidier/dpa)

Air Berlin AIR BERLIN PLC    EO -,25 Aktie hat es sich zum Ziel gemacht, die massiven Finanzprobleme ohne zusätzliche staatliche Zuschüsse zu überwinden.

Vorstandschef Thomas Winkelmann sagte dem "Tagesspiegel": "Eine Absicherung von Krediten durch die öffentliche Hand ist nicht mehr nötig." Deutschlands zweitgrößte Fluggesellschaft ächzt unter einem hohen Schuldenberg und wird vor allem durch die Finanzspritzen ihres arabischen Großaktionärs Etihad in der Luft gehalten.

Winkelmann: "Wir loten alle Möglichkeiten aus – für alle Fälle."

Bei der Air-Berlin-Hauptversammlung am vergangenen Mittwoch hatte Winkelmann noch betont, die Voranfrage auf Prüfung einer Bürgschaft an die Bundesländer Nordrhein-Westfalen und Berlin gehöre "zu unserer vorausschauenden Unternehmensführung. Wir loten alle Möglichkeiten aus – für alle Fälle." Nun erklärte der Manager der Zeitung, man habe zuletzt große Fortschritte bei der Neuaufstellung gemacht. Ursprüngliches Ziel der Bürgschaftsanfragen sei es gewesen, die Kreditkosten von Air Berlin zu drücken.

Ein Sparkurs soll zu neuer Kraft verhelfen

Mit einem Sparkurs und der Zusammenlegung von Geschäften versucht das Unternehmen, finanziell wieder an Kraft zu gewinnen. So habe man etwa Büroflächen in der Berliner Zentrale verringert und Leasing-Konditionen für 14 Maschinen neu aushandeln können, berichtete Winkelmann. Beim Aktionärstreffen in London hatte er vorige Woche betont, trotz Verschuldung sei Air Berlin zahlungsfähig.

Schwierigkeiten aufgrund von BER und Tegel

Zuletzt waren Verhandlungen zwischen Etihad und dem Tui TUI AG NA O.N. Aktie-Konzern über eine gemeinsame Ferien-Fluggesellschaft der Air-Berlin-Tochter Niki mit Tuifly gescheitert. Air Berlin kämpfte zudem mit Problemen bei der Gepäckabfertigung in Berlin-Tegel, wo viele Flüge ausfielen oder sich verspäteten. Solange der immer wieder verzögerte Start des neuen Hauptstadtflughafens BER nicht vollzogen sei, werde er in Berlin kein Drehkreuz betreiben, sagte Winkelmann. Er entschuldigte sich für die Probleme im Frühjahr. "Wir haben die Lage jetzt wieder im Griff. Aber ich weiß, das Vertrauen der Kunden neu zu gewinnen, braucht Zeit."

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Klingelbonprix.detchibo.deCECILStreet OneLIDLBabistadouglas.deBAUR

shopping-portal
Das Unternehmen
  • Ströer Digital Publishing GmbH
  • Unternehmen
  • Jobs & Karriere
  • Presse
Weiteres
Netzwerk & Partner
  • Stayfriends
  • Erotik
  • Routenplaner
  • Horoskope
  • billiger.de
  • t-online.de Browser
  • Das Örtliche
  • DasTelefonbuch
  • Erotic Lounge
Telekom Tarife
  • DSL
  • Telefonieren
  • Entertain
  • Mobilfunk-Tarife
  • Datentarife
  • Prepaid-Tarife
  • Magenta EINS
Telekom Produkte
  • Kundencenter
  • Magenta SmartHome
  • Telekom Sport
  • Freemail
  • Telekom Mail
  • Sicherheitspaket
  • Vertragsverlängerung Festnetz
  • Vertragsverlängerung Mobilfunk
  • Hilfe
© Ströer Digital Publishing GmbH 2017