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Wirtschaft  

Intesa will italienischen Krisenbanken helfen - unter Bedingungen

21.06.2017, 18:25 Uhr | dpa-AFX

ROM (dpa-AFX) - Italiens zweitgrößte Bank Intesa Sanpaolo will zwei kleineren Krisenbanken unter die Arme greifen. Unter "bestimmten Bedingungen" sei das Geldhaus bereit, bestimmte Vermögenswerte und Schulden von der Banca Popolare di Vicenza und der Veneto Banca zu übernehmen, hieß es in einer Mitteilung nach einer Sitzung des Verwaltungsrats am Mittwoch. Der Schritt dürfe aber nicht zu Lasten der Kapitalausstattung und der Dividenden gehen. Eine Kapitalerhöhung schloss Intesa aus. Der nationale Gewerkschaftsverband CGIL bezeichnete den Schritt als "wichtig und positiv", um die Krise der regionalen Banken zu lösen.

Die Papiere von Intesa Sanpaolo zählten zum Handelsschluss am Mittwoch mit einem Plus von 2,45 Prozent zu den größten Gewinnern im Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 .

Die venezianischen Banken ächzen wie viele andere Kreditinstitute im Land unter einem Berg fauler Kredite. Sie brauchen insgesamt mehr als 6 Milliarden Euro an frischem Kapital. Italien versucht derzeit, die beiden Geldhäuser zu retten und dabei Sparer und Anleihebesitzer zu schützen, ohne gegen europäische Regeln für Staatshilfen zu verstoßen. Diese verbieten staatliche Rettungsaktionen für Banken. Finanzminister Pier Carlo Padoan hatte vergangene Woche gesagt, dass eine Lösung für die Banken nah sei.

Sollte der Vorstoß von Intesa Sanpaolo Teil einer Lösung sein, müssten die faulen Kredite in eine "Bad Bank" eingebracht werden, die teilweise von der italienischen Regierung und damit mit Steuergeldern finanziert werden würde. Einem solchen Plan müssten die Bankenaufseher der EU und der Europäischen Zentralbank zustimmen.

Zum Sorgenkind Nummer eins des maroden italienischen Bankensektors hatte es vor wenigen Wochen erst eine Grundsatzeinigung zwischen der EU-Kommission und der Regierung in Rom gegeben. So darf Italien der angeschlagenen Traditionsbank Monte dei Paschi di Siena mit einer milliardenschweren Kapitalspritze helfen. Möglich ist das, weil die Bank langfristig als profitabel eingeschätzt wird.

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