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Wirtschaft - Aktien Europa: Schwächere Unternehmensstimmung belastet vor dem Wochenende

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Wirtschaft  

Aktien Europa: Schwächere Unternehmensstimmung belastet vor dem Wochenende

23.06.2017, 11:35 Uhr | dpa-AFX

PARIS/LONDON (dpa-AFX) - Eine etwas stärker als gedachte Eintrübung der Unternehmensstimmung in der Eurozone hat zum Wochenschluss auf den Börsen Europas gelastet. Der entsprechende Einkaufsmanagerindex sank auf hohem Niveau ein wenig mehr als gedacht, deutet aber weiter auf einen robusten Aufschwung hin. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 fiel am Freitagvormittag um 0,21 Prozent auf 3548,16 Punkte.

Auf Wochensicht würde das nach einer schwachen Vorwoche einen kleinen Gewinn bedeuten. Eine weltweite Erholungstendenz bei Technologieaktien kompensierte hierbei eine spürbare Verunsicherung der Anleger infolge des jüngsten Ölpreisverfalls. Zudem stabilisierten sich die Ölpreise zum Wochenende hin auf niedrigem Niveau. Die Experten von Berneckers Börsenbrief "AB Daily" sehen den Aktienmarkt derzeit aber grundsätzlich auf Impulssuche.

Der französische CAC-40-Index fiel am Freitag um 0,20 Prozent auf 5271,51 Zähler und in London ging es für den FTSE 100 um 0,33 Prozent auf 7414,93 Punkte nach unten.

Unter den größten Verlierern im Branchentableau war einmal mehr der Index der Öl- und Gaswerte mit einem Minus von 0,33 Prozent. Gefragt waren hingegen Immobilien- und Rohstoffwerte.

Auf der Unternehmensseite richteten sich die Blicke auf den gelungenen Börsengang der Allied Irish Banks, die während der globalen Finanzkrise im Zentrum der Bankenkrise Irlands standen. Der irische Staat pumpte damals Milliarden in den Finanzkonzern. Irland brachte nun ein Viertel der Anteile zu einem Ausgabepreis von je 4,40 Euro an den Markt. Die Papiere stiegen am späten Vormittag bis auf zuletzt 4,68 Euro. Das war ein Plus von mehr als 6 Prozent.

Spitzenreiter im britischen FTSE waren die Aktien des TV-Senders ITV nach einer Hochstufung auf "Overweight" durch die Bank Morgan Stanley. Sie gewannen mehr als 2 Prozent. Die Analysten sehen wieder bessere Perspektiven für das Werbegeschäft.

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