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Deutsche Asset Management: Politische Stabilität stützt Europas Aktien

29.06.2017, 12:01 Uhr | dpa-AFX

FRANKFURT (dpa-AFX) - Die höhere politische Stabilität in Europa dürfte der Fondstochter der Deutschen Bank zufolge insbesondere die Kapitalmärkte diesseits des Atlantiks stützen. "Die politischen Risiken, die vor allem zu Jahresbeginn an den Märkten gespielt worden waren, haben sich größtenteils verflüchtigt", sagte Stefan Kreuzkamp, Chef-Anlagestratege der Deutschen Asset Management, am Mittwochabend in Frankfurt. So sei etwa der Ausgang der Wahlen in den Niederlanden und in Frankreich als gutes Zeichen für Europa zu werten.

Zudem seien die Geschäftszahlen europäischer Konzerne zum ersten Quartal gut ausgefallen. Da sich die Unternehmen zuletzt auch insgesamt positiv geäußert hätten, könnten die Aktienindizes noch ein Stück weiter zulegen. Insofern sieht die Deutsche AM das heimische Börsenbarometer Dax auf Sicht von einem Jahr bei 13 400 Punkten. Gemessen am aktuellen Stand von etwa 12 650 Zählern wäre dies ein Plus von rund 6 Prozent. Der europäische Leitindex EuroStoxx 50 könnte demnach bis Juni 2018 auf 3650 Punkte steigen, ein Plus von 3 Prozent.

Vor diesem Hintergrund bevorzugt die Deutsche Asset Management - bekannt für ihre DWS-Fonds - derzeit unter anderem Aktien aus Europa und dabei insbesondere Papiere aus Deutschland. Es falle schwer, Faktoren zu finden, die den aktuellen Zyklus hier beenden würden.

Demgegenüber sprächen die Unsicherheit rund um die künftige Handels- und Unternehmenssteuerpolitik in den USA sowie der erwartete schwächere US-Dollar eher gegen Aktien aus den Vereinigten Staaten. Ein niedrigerer Dollar kann bei europäischen Anlegern zu Währungsverlusten führen, falls sie sich nicht gegen Wechselkursschwankungen abgesichert haben.

Zwar erwartet die Deutsche Asset Management für die USA ebenso wie für Europa und die Schwellenländer in diesem Jahr ein prozentual zweistelliges Gewinnwachstum je Aktie, da die Weltkonjunktur derzeit den längsten Wachstumszyklus seit den 1960er-Jahren durchlaufe. Allerdings seien US-Papiere inzwischen recht teuer, nachdem sie in den letzten acht Jahren Aktien aus Europa und den Schwellenländern davon geeilt seien. So könnte der breit gestreute US-Index S&P 500 im Juni 2018 bei lediglich 2450 Punkten landen - und sich damit kaum vom Fleck bewegen.

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