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Wirtschaft: Streit im Daimler-Stammwerk führt zu Produktionsausfällen

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Wirtschaft  

Streit im Daimler-Stammwerk führt zu Produktionsausfällen

29.06.2017, 17:46 Uhr | dpa-AFX

STUTTGART (dpa-AFX) - Der Streit um die künftige Ausrichtung des Daimler -Stammwerks Stuttgart-Untertürkheim legt Teile der Produktion lahm. Nachdem der örtliche Betriebsrat die Genehmigung von Überstunden vom 1. Juli an verweigert hatte, sagte das Management nun für diesen Samstag die Frühschicht in der E-Klasse-Produktion im Sindelfinger Werk ab. Sindelfingen bekommt Bauteile aus Untertürkheim.

Betriebsrat und Unternehmen verhandeln derzeit darüber, wie das Stammwerk, in dem unter anderem Motoren und Achsen gefertigt werden, künftig in die Produktion von Elektroautos eingebunden werden soll. "Ich kann es verstehen, dass die Belegschaft momentan Angst um Arbeitsplätze hat", sagte Werksleiter Frank Deiß am Donnerstag. Er versicherte aber, dass die Jobs der aktuell dort Beschäftigten durch den Wandel nicht gefährdet seien.

Oberstes Ziel sei, die Batterieproduktion nach Untertürkheim zu holen, betonte Deiß. Zugleich gehe er davon aus, dass das elektrische Antriebssystem zumindest vorerst von Zulieferern komme und daher nicht am Standort entwickelt und produziert werde - genau das ist dem Betriebsrat allerdings wichtig. Auch die vom Unternehmen verlangte Teilnahme der Beschäftigten an Qualifizierungen außerhalb der Arbeitszeit wollen die Arbeitnehmervertreter nicht akzeptieren.

Deiß hingegen sagte: "Wir halten das nach wie vor für extrem fair und ausgewogen." Es gehe in der aktuellen Debatte um etwas Historisches: "Bringen wir jetzt zum ersten Mal den zukünftigen Motor eines Automobils nach Untertürkheim oder lassen wir es bleiben?" Daher seien die geforderten Zugeständnisse auch nicht überzogen.

Sollte man sich weiterhin nicht einigen und sollte es deshalb weiter keine Mehrarbeit in Untertürkheim geben, werde das weitere Auswirkungen haben, über die er aber nur spekulieren könne. "Wir brauchen hier auf jeden Fall diese Mehrarbeitszeiten und die zusätzlichen Schichten", sagte Deiß. Das Werk Untertürkheim hat rund 19 000 Beschäftigte.

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