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Wirtschaft: Haldex unterstützt Übernahme durch Knorr nicht mehr - Knorr bleibt dran

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Wirtschaft  

Haldex unterstützt Übernahme durch Knorr nicht mehr - Knorr bleibt dran

30.06.2017, 16:05 Uhr | dpa-AFX

MÜNCHEN/STOCKHOLM (dpa-AFX) - Der schwedische Nutzfahrzeug-Zulieferer Haldex sieht die sich hinziehende Übernahme durch Knorr-Bremse mittlerweile skeptisch. Nachdem der Bremsen-Hersteller bereits zum zweiten Mal eine Verlängerung der Annahmefrist beantragt hatte, zog das Haldex-Management seine Unterstützung zurück. Die Chance auf eine Genehmigung der Wettbewerbshüter sei mittlerweile sehr gering, hatten die Schweden am späten Donnerstagabend mitgeteilt. Für Knorr kommt der Schwenk von Haldex überraschend. Aufgeben wollen die Münchener deswegen aber nicht.

"Unsere Sicht auf die geplante Akquisition und das Kartellfreigabeverfahren ist unverändert", heißt es in einer ersten Stellungnahme von Knorr-Bremse. Der Konzern werde die Übernahme weiter vorantreiben und kurzfristig über die nächsten Schritte entscheiden.

Haldex nannte indes mehrere Gründe für den Rückzug der Unterstützung. Die europäischen Marktwächter hätten in sechs Geschäftsbereichen erhebliche Zweifel angemeldet. Zudem werde die von Knorr-Bremse bei der Börsenaufsicht in Schweden beantragte Verlängerung der Annahmefrist vom 26. September 2017 bis zum 9. Februar 2018 dem Unternehmen weiter schaden. Hintergrund des Antrages ist eine mögliche vertiefte Prüfung der EU-Kommission.

Knorr-Bremse hatte sich im Oktober in einem Bietergefecht gegen den Autozulieferer ZF Friedrichshafen durchgesetzt. Knorr will 125 schwedische Kronen je Aktie zahlen, insgesamt 5,5 Milliarden Kronen oder umgerechnet rund 583 Millionen Euro.

Bei ZF war Haldex vor allem wegen seiner Technologie für Lkw-Druckluftbremsen begehrt. ZF hat solche bislang nicht im Angebot und wollte mit der Übernahme die Produktpalette abrunden. Zwischen Haldex und Knorr-Bremse gibt es hingegen Überschneidungen. Der Konzern von Gründer und Eigentümer Heinz Hermann Thiele hat für etwaige Kartellauflagen aber bereits die Bereitschaft angedeutet, Unternehmensteile zu verkaufen.

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