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Model 3: Tesla will Massenmarkt erobern

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Model 3 geht in Produktion  

Tesla will den Massenmarkt erobern

03.07.2017, 18:26 Uhr | dpa

Model 3: Tesla will Massenmarkt erobern. Das "Model 3" von Tesla geht nun in die Massenproduktion (Quelle: dpa/Justin Pritchard)

Das "Model 3" von Tesla geht nun in die Massenproduktion (Quelle: Justin Pritchard/dpa)

Mit einer etwas abgespeckteren Version, geht Tesla Tesla, Inc. Aktie nun in die Produktion des Model 3 um im Massenmarkt mitzuspielen. Die Aufgabe 400.000 bestellungen abzuarbeiten wird aber gewaltig.

Nach zum Teil massiven Verzögerungen bei vorherigen Modellen liegt der Elektroauto-Hersteller Tesla bei seinem ersten günstigeren Wagen im Zeitplan. Voraussichtlich am Freitag werde das erste Serienfahrzeug des Model 3 fertig sein, kündigte Tesla-Chef Elon Musk bei Twitter an. Das Auto mit einem US-Preis ab 35 000 Dollar soll Tesla - und die Elektromobilität - stärker in den Massenmarkt bringen. Dem Unternehmen liegen bereits rund 400 000 Vorbestellungen vor.

Es wird einige Zeit dauern, sie abzuarbeiten. Zum Dezember wolle Tesla die Fertigung auf 20 000 Fahrzeuge des Modells pro Monat hochschrauben, schrieb Musk am Montag. Im August sollen 100 Model 3 gebaut werden und im September 1500. Die Regulierer hätten die Freigabe für die Serienproduktion zwei Wochen früher als geplant erteilt, schrieb der Tesla-Chef.

Rote Zahlen werden in Kauf genommen

Musk versucht mit dem Model 3 eine drastische Aufstockung der Produktion: Im gesamten vergangenen Jahr baute Tesla rund 84 000 Autos, 2018 sollen es bereits 500 000 sein und für 2020 wird die Millionen-Marke angepeilt. Tesla war bisher mit Preisen ab 70 000 Dollar nur im oberen Marktsegment unterwegs. Die Firma steckte Milliarden in den Ausbau und nimmt dafür eine Durststrecke mit roten Zahlen in Kauf.

Auch andere Hersteller arbeiten an günstigeren Elektrofahrzeugen. So brachte General Motors bereits Anfang des Jahres zu einem ähnlichen Preis den Chevy Bolt auf den Markt und will 2017 bis zu 30 000 Fahrzeuge davon verkaufen.

Know-how aus Deutschland

Tesla setzt für seinen Produktionssprung auch auf Know-how aus Deutschland. Von Audi holte Musk im vergangenen Jahr den Topmanager Peter Hochholdinger, der unter anderem für die Fertigung der Modelle A5 und Q5 zuständig war. Für die Vision der Fabrik als "Maschine, die Maschinen baut" wurde zudem der auf automatisierte Anlagen für die Autoproduktion spezialisiert Maschinenbauer Grohmann aus Prüm gekauft. Damit holte sich Musk in den vergangenen Monaten auch einen Streit mit der IG Metall um einen Tarifvertrag ins Haus.

Bei seinen bisherigen beiden Fahrzeugen - der Limousine Model S und dem SUV Model X - hatte Tesla mit monatelangen Verzögerungen und anfänglichen Qualitätsproblemen zu kämpfen. Einige Marktbeobachter rechneten deshalb damit, dass auch das Model 3 nicht wie von Musk zuvor angekündigt im Juli 2017 in die Serienproduktion gehen wird.

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