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Wirtschaft - Großbritannien: Arbeitslosigkeit gefallen - Reallöhne sinken dennoch weiter

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Wirtschaft  

Großbritannien: Arbeitslosigkeit gefallen - Reallöhne sinken dennoch weiter

12.07.2017, 11:28 Uhr | dpa-AFX

LONDON (dpa-AFX) - Großbritanniens Arbeitsmarkt gibt ein zwiespältiges Bild ab: Einerseits ist die Arbeitslosenquote trotz der Unsicherheiten rund um den Brexit so niedrig wie seit über 40 Jahren nicht. Andererseits verdienen die britischen Arbeitnehmer Zahlen des nationalen Statistikamts ONS vom Mittwoch zufolge real immer weniger. "Trotz der starken Beschäftigung hat es einen weiteren Rückgang der realen Einkommen gegeben, weil das Lohnwachstum schwach ist und die Inflation immer noch steigt", sagte ONS-Experte Matt Hughes.

Das Lohnwachstum (ohne Bonuszahlungen) in den drei Monaten bis Mai lag laut den Statistikern bei 2,0 Prozent und hinkt damit deutlich der Teuerung hinterher. Abzüglich der Inflationsrate in diesem Zeitraum ergibt sich ein Rückgang der Reallöhne um 0,7 Prozent. Damit setzt sich die Entwicklung rückläufiger Kaufkraft vom ersten Quartal nach einer Beschleunigung im April abermals in erhöhtem Tempo fort.

Dass die britischen Reallöhne trotz der hohen Beschäftigung sinken, ist maßgeblich auf Folgen des Brexit-Votums zurückzuführen. Das deutlich geschwächte Pfund macht importierte Güter in Großbritannien teurer und hat dadurch die Inflation deutlich steigen lassen.

Die Arbeitslosenquote lag unterdessen im Zeitraum März bis Mai bei 4,5 Prozent. Das ist der niedrigste Stand seit 1975. Volkswirte hatten mit einem unveränderten Wert von 4,6 Prozent gerechnet. Die Beschäftigung stieg in den drei Monaten bis Mai um 175 000 Stellen.

Neben den Zahlen nach internationalen Standards veröffentlicht das ONS auch eine nationale Berechnung. Diese läuft den Zahlen nach internationaler Methode um einen Monat voraus. Demnach ist die Zahl der Menschen mit Anspruch auf Arbeitslosenhilfe ("Claimant Count") im Juni um 6000 gestiegen. Der Anstieg im Vormonat wurde von 7300 auf 7500 nach oben korrigiert.

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