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Wirtschaft: Aufspaltung bringt Metro-Anlegern zunächst nichts

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Wirtschaft  

Aufspaltung bringt Metro-Anlegern zunächst nichts

13.07.2017, 16:59 Uhr | dpa-AFX

(neu: Kurse aktualisiert; weitere Details)

FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Altaktionäre der Metro haben am Donnerstag bei der Aufspaltung des Handelskonzerns lange Gesichter gemacht. Die Kurse des Elektronikhandels - der künftigen Ceconomy - und des Lebensmittelbereichs Metro Wholesale & Food summierten sich am späteren Nachmittag auf 27,584 Euro - und damit insgesamt fast 6 Prozent unter dem letzten Xetra-Kurs der alten Metro-Aktie. Verluste verbuchte allerdings nur die Aktie Metro Wholesale & Food, die abgespalten wurde und am Ende dieses Handelstages erst einmal aus dem MDax ausscheiden wird. Sie wird aber dann nach Einschätzung von Index-Experten im September wieder im Index der mittelgroßen Unternehmen vertreten sein, ebenso wie Ceconomy wohl im MDax wird bleiben dürfen.

Das eigentlich eher ungewöhnliche Minus ist leicht begründet: Zwar ist bei vielen Konzernen das Ganze weniger wert als die Einzelteile, weshalb Experten bei Groß- und Mischkonzernen von einem sogenannten Konglomeratsabschlag sprechen. Entsprechend schnellen die Kurse nach Aufspaltungen oft in die Höhe.

Da jedoch Fonds, die den MDax exakt nachbilden, die Metro-Wholesale&Food-Aktie nicht mehr in ihrem Bestand haben dürfen, müssen sie das Papier aus ihrem Bestand werfen. Hinzu dürfte noch kommen, dass die alte Metro-Aktie seit Bekanntwerden der Aufspaltung im Frühjahr 2016 bereits kräftig zugelegt hatte. Die Aktie, die noch gegen Ende Februar 2016 auf ein Zwischentief gefallen war, erholte sich in der Spitze um mehr als 40 Prozent. Nach Ansicht der Deutsche-Bank-Analystin Niamh McSherry ist auch die im Vergleich zur Branche überdurchschnittliche Entwicklung der Aktie im abgelaufenen zweiten Quartal 2017 nur den Aufspaltungsplänen des Konzerns geschuldet gewesen.

Das Lebensmittelgeschäft mit dem Namen Metro Wholesale & Food unter dem Börsenkürzel B4B kostete zuletzt 18,13 Euro je Anteil; der Elektronikhandel mit Media Markt und Saturn unter dem Kürzel CEC wurde mit 9,454 Euro gehandelt.

Analyst Bruno Monteyne vom Investmenthaus Bernstein bewertete die Aktien in einer Studie mit 17,10 Euro je Anteil für den Lebensmittelhandel und 10,40 Euro für den Elektronikhandel.

Der Lebensmittelbereich werde künftig noch abhängiger von der Entwicklung des russischen Rubels und des russischen Aktienmarktes sein als der alte Gesamtkonzern, schätzt Monteyne. Ein zehnprozentiger Anstieg der russischen Währung treibe das Ergebnis im Lebensmittelhandel um acht Prozent nach oben - die Metro ist seit langem stark in Russland engagiert. Bei Ceconomy gebe es diese Abhängigkeit nicht.

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