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Bolivien plant Abbauoffensive von Lithium

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Lithium-Boom in Bolivien  

Auch Deutsche jagen das "Weiße Gold"

17.07.2017, 10:42 Uhr | dpa

Bolivien plant Abbauoffensive von Lithium. In der geplanten künftigen Großanlage sollen bis zu 30.000 Tonnen Lithium pro Jahr produziert werden.  (Quelle: dpa/Archiv/Georg Ismar)

In der geplanten künftigen Großanlage sollen bis zu 30.000 Tonnen Lithium pro Jahr produziert werden. (Quelle: Archiv/Georg Ismar/dpa)

Ob in Batterien, Elektro-Autos, Solarstromspeichern oder Mobiltelefon-Akkus, überall steckt Lithium drin. Der Rohstoff ist begehrt und erzielt hohe Weltmarktpreise. Bisher wird der Lithiummarkt von Chile und Argentinien dominiert, aber Bolivien hat mit geschätzt neun Millionen Tonnen die größten Reserven und will jetzt das "weiße Gold" zu Geld machen

"Wir werden eine große Lithium-Industrie aufbauen, über 800 Millionen Dollar stehen dafür bereit", sagte Boliviens Staatschef Evo Morales. Nach Tests mit einer Pilotanlage soll nun eine große Förderanlage im Salzsee von Uyuni errichtet werden, wo die größten Vorkommen der Welt liegen. Bisher wird aber kaum etwas gefördert, auch weil der Salzsee von Uyuni die größte Tourismusattraktion des Landes ist.

Deutsches Unternehmen plant den Bau

Auf rund 40 Quadratkilometern entsteht in Uyuni derzeit ein Komplex zum Abbau von Lithium und Kaliumchlorid, das für den Düngemitteleinsatz verwendet wird – diese Anlage wird bereits von einem Unternehmen aus China gebaut. Morales betonte, man werde das Geschäft nicht ausländischen Konzernen überlassen, sie könnten sich aber beteiligen. Auch deutsche Unternehmen bewerben sich um den Bau der großen Lithiumanlage im Uyuni-Salzsee, diese wird derzeit vom Thüringer Unternehmen K-Utec geplant.

Gefahr für die Natur?

Der Weltmarktpreis für die Tonne Lithiumkarbonat hat sich binnen kurzer Zeit fast verdoppelt auf bis zu 13.000 Dollar. Morales sagte, Lithium werde für Bolivien das neue Erdgas. Er bestritt, dass der größte Salzsee der Welt, wegen seiner surrealen Naturlandschaften weltbekannt, dadurch zerstört werde. Die Förderung werde nur in einem kleinen Bereich stattfinden. "Der Salar de Uyuni ist über 10.000 Quadratkilometer groß."

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