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Aktien Osteuropa Schluss: Überwiegend Gewinne - Börse Moskau im Minus

17.07.2017, 18:53 Uhr | dpa-AFX

BUDAPEST/WARSCHAU/PRAG/MOSKAU (dpa-AFX) - Osteuropas Aktienmärkte haben am Montag überwiegend zugelegt. Verluste gab es nur an der russischen Börse. Der Wochenstart verlief allgemein recht impulsarm. Erst am Donnerstag stehen vor allem die Zinsentscheidung und die geldpolitischen Aussagen der Europäischen Zentralbank im Fokus.

In Warschau rückte der WIG-30 -Index um 0,87 Prozent auf 2746,33 Punkte vor. Der breiter gefasste WIG gewann 0,66 Prozent auf 62 537,74 Punkte vor den an diesem Dienstag anstehenden polnischen Arbeitsmarktzahlen. Zur Wochenmitte stehen dann Industriedaten und Einzelhandelsumsätze zur Veröffentlichung an.

Vor allem Werte aus den Bereichen Energie und Banken standen in der Gunst der Anleger zum Wochenstart weit oben. Die Papiere des führenden polnischen Finanzhauses PKO Bank legten um 2,4 Prozent zu, während die Branchenkollegen Bank Zachodni und MBank um jeweils rund 1 Prozent stiegen. Der Energiewert Tauron Polska Energy rückte um 1,3 Prozent vor.

In Budapest legte der ungarische Leitindex BUX um 0,63 Prozent auf 36 140,65 Punkte zu. Das Handelsvolumen belief sich auf 8,6 (Freitag: 8,2) Milliarden Forint. Die Nachrichtenlage zum ungarischen Markt war sehr mager. Unter den Schwergewichten stiegen die Aktien der Ölgesellschaft MOL um 1,3 Prozent, während die Papiere der OTP Bank um 0,7 Prozent zulegten. Magyar Telekom verbilligten sich um 0,6 Prozent. Die Pharmaaktie Richter Gedeon schloss mit einem Abschlag von 0,3 Prozent.

In Prag rückte der tschechische Leitindex PX um 0,48 Prozent auf 1005,36 Punkte vor. Das Handelsvolumen lag bei 0,41 Milliarden (Freitag: 0,37) Milliarden tschechischen Kronen. Unter den Schwergewichten legten die Anteile von Philip Morris C.R. mit einem Aufschlag von 3,4 Prozent klar zu. Einheitlich positive Vorzeichen gab es auch im Finanzbereich: Komercni Banka gewannen 1,1 Prozent, die Papiere der Moneta Money Bank legten um 0,5 Prozent zu. Aufwärts ging es auch für die Energiewerte. Unipetrol gewannen 1,4 Prozent und CEZ 0,2 Prozent.

Der Moskauer RTS-Interfax-Index hingegen verlor 0,47 Prozent auf 1039,34 Punkte.

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