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Wirtschaft - dpa-AFX Börsentag auf einen Blick: Starker Euro steht Erholung im Weg

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Wirtschaft  

dpa-AFX Börsentag auf einen Blick: Starker Euro steht Erholung im Weg

01.08.2017, 07:31 Uhr | dpa-AFX

FRANKFURT (dpa-AFX)

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AKTIEN

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DEUTSCHLAND: - STABILISIERUNG - Nach dem jüngsten Kursverlusten dürfte der Dax am Dienstag abermals einen Stabilisierungsversuch starten. Der Broker IG taxierte den deutschen Leitindex rund zwei Stunden vor dem Auftakt 0,10 Prozent höher auf 12 130 Punkte.

USA: - DOW AUF REKORDKURS, ANDERE INDIZES IM MINUS - Die New Yorker Börsen haben am Montag einen unterschiedlichen Verlauf genommen. Einer frischen Bestmarke bei den Standardwerten im Dow Jones Industrial , der stetig Kurs auf die nächste Tausendermarke bei 22 000 Punkten nimmt, standen schwache Technologiewerte gegenüber.

Der Dow rückte am Montag in der Spitze bis auf 21 929,80 Punkte vor. Letztlich brachte er einen Gewinn von 0,28 Prozent auf 21 891,12 Punkte ins Ziel. Mit 2,5 Prozent hat er im Juli das größte Monatsplus seit Februar eingefahren. Viel davon erreichte er im späteren Monatsverlauf, was Experten vor allem mit der relativ gut verlaufenden Berichtssaison als Antreiber begründeten.

Bei den übrigen Indizes ist die Rekordjagd dagegen ins Stocken geraten. Börsianern zufolge war zum Monatsende ein Favoritenwechsel zu beobachten - weg von Technologiewerten. So kam es, dass es für deren Auswahlindex Nasdaq 100 am Montag um 0,48 Prozent auf 5880,33 Punkte abwärts ging. Im Juli hat er aber immer noch 4 Prozent gewonnen. Der breit gefasste S&P 500 gab derweil am Montag um knappe 0,07 Prozent auf 2470,30 Zähler nach.

ASIEN: - ERNEUT IM PLUS - In Asien hält der jüngste Aufwärtstrend dank der steigenden Rohstoffpreise und der Dow-Jones-Rekordrally in den USA an. Vor allem positiv ausgefallene Konjunkturdaten aus China und Südkorea würden zusammen mit einer alles in allem gut laufenden Berichtssaison für Optimismus an den Börsen sorgen, meinten Händler am Morgen. Mit Spannung werde deshalb auf die weiteren Konjunkturnachrichten etwa aus den USA und der Eurozone im Laufe der Woche geachtet, ob diese die Grundstimmung weiter untermauern würden. Der Sammelindex MSCI Asia Pacific stieg auf den höchsten Stand seit Dezember 2007. Fast alle Märkte zogen am Dienstag an. In Japan legte der Leitindex Nikkei 225 zu.

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DAX 12.118,25 -0,37%

XDAX 12.097,36 -0,68%

EuroSTOXX 50 3.449,36 -0,53%

Stoxx50 3.082,91 -0,12%

DJIA 21.891,12 0,28%

S&P 500 2.470,30 -0,07%

NASDAQ 100 5.880,33 -0,48%

Nikkei 225 19.986,20 +0,30% (7:06 Uhr)

°

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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

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RENTEN: - LEICHT ABWÄRTS - Dank der Vorgaben aus Asien und des gut ausgefallenen Caixin-Stimmungsindikators aus China dürfte der Bund-Future nach Einschätzung von Dirk Gojny mit leichten Verlusten in den Tag starten. Der Experte der National-Bank rechnet im Tagesverlauf mit einer Handelsspanne zwischen 161,30 und 162,55. Wobei das Regierungschaos im Weißen Haus in den USA stützend auf die Kurse wirken sollte.

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Bund-Future Schlusskurs 161,97 -0,04%

Bund-Future Settlement 161,95 0,01%

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DEVISEN: - EURO WEITER DEUTLICH ÜBER 1,18 US-DOLLAR - Der Kurs des Euro bleibt weiter auf hohem Niveau. Zuletzt kostete die europäische Gemeinschaftswährung 1,1831 US-Dollar. Am Montagabend war der Euro erstmals seit Januar 2015 wieder über 1,18 US-Dollar geklettert und damit die rasante Talfahrt der vergangenen Wochen fortgesetzt. Im April hatte der Euro zeitweise noch 1,06 Dollar gekostet.

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(Alle Kurse 7:08 Uhr)

Euro/USD 1,1831 -0,09%

USD/Yen 0,00 0,00%

Euro/Yen 130,37 -0,15%

°

ROHÖL - AUFWÄRTS - Die Ölpreise haben am Dienstag die Aufwärtstendenz der vergangenen Handelstage fortgesetzt und leicht zugelegt. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Oktober 52,79 US-Dollar. Das waren sieben Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) mit Lieferung im September stieg um zehn Cent auf 50,27 Dollar.

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