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Wirtschaft  

Commerzbank hat kleinen Durchhänger

02.08.2017, 11:05 Uhr | dpa-AFX

FRANKFURT (dpa-AFX) - Geringere Erträge und ein höherer Verlust im zweiten Quartal haben den guten Lauf der Commerzbank-Aktie zunächst ausgebremst. Am Mittwochmorgen fiel das Papier um 1 Prozent auf 11,10 Euro. Damit konnte die Aktie aber zwischenzeitliche Verluste von 4 Prozent deutlich eindämmen.

Wegen einer schwächer als gedachten Ertragsentwicklung sei der operative Gewinn den Markterwartungen etwas hintergehinkt, schrieb Analyst Jernej Omahen von der US-Investmentbank Goldman Sachs in einer ersten Einschätzung. Analyst Philipp Häßler von der Equinet Bank verwies zudem auf einen eher vorsichtigen Ertragsausblick für das zweite Halbjahr.

Die Commerzbank hatte wegen ihres kostspieligen Stellenabbaus einen Verlust gemacht im zweiten Quartal. Auch im Tagesgeschäft lief es schlechter: Im Privatkundengeschäft machte sich bemerkbar, dass die Commerzbank viel Geld in die Hand nimmt, um neue Kunden zu gewinnen. Im Firmenkundengeschäft litten die Frankfurter wie die Konkurrenz unter dem mauen Handel an den Finanzmärkten, wodurch den Banken Gebühren entgehen.

Die Bank bekomme auf kurze Sicht Gegenwind, schrieb UBS-Analyst Daniele Brupbacher. Mittelfristig ändere sich jedoch nichts an seiner Einschätzung. Geringere Kosten und Kreditrisiken sowie positive Einmaleffekte dürften schwächere Einnahmen im Gesamtjahr ausgleichen.

Goldman-Analyst Omahen verwies zudem auf die überraschend gute Entwicklung der Kapitalausstattung. Ende Juni lag die Kernkapitalquote bei vergleichsweise komfortablen 13 Prozent. Fürs Gesamtjahr peilt die Commerzbank 12,5 Prozent an und damit etwas mehr als Ende letzten Jahres. Die Kernkapitalquote gilt als Ausweis der Krisenfestigkeit einer Bank.

Die Commerzbank-Aktien waren zuletzt außerordentlich gut gelaufen. Vor diesem Hintergrund würden Gewinnmitnahmen nicht überraschen, sagte ein Händler. Bis zum Mittwoch führten die Papiere die Gewinnerliste im Dax an, dann übernahm jedoch die Lufthansa die Führung. Die Commerzbank-Papiere haben seit Jahresbeginn aber immer noch 54 Prozent gewonnen.

Auch im europäischen Branchenindex Stoxx 600 Europe Banks liegt die Commerzbank-Aktie auf dem zweiten Platz in Sachen Kursentwicklung - nur noch übertroffen von der italienischen UBI Banca. Auf lange Sicht ist die Commerzbank jedoch ein Verlierer: Vor dem Ausbruch der Finanzkrise war die Aktie zwanzig Mal so viel wert. Noch immer ist der Staat der größte Anteilseigner, nachdem er die Commerzbank vor dem Umkippen bewahren musste.

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