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Wirtschaft: Gea-Aktionäre hoffen auf frischen Schwung durch Investor Frère

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Wirtschaft  

Gea-Aktionäre hoffen auf frischen Schwung durch Investor Frère

04.08.2017, 18:16 Uhr | dpa-AFX

(neu: Schlusskurse)

FRANKFURT (dpa-AFX) - Spekulationen über die Absichten des einflussreichen belgischen Investors Albert Frère haben die Kurserholung der Aktien des Anlagenbauers Gea Group am Freitag kräftig angeschoben. Zuvor war bekannt geworden, dass der Unternehmer Frère und die Familie Desmarais zusammen rund 3 Prozent der Anteile halten.

Die Gea-Papiere knüpften an der Spitze des Index der mittelgroßen Werte MDax mit einem Plus von knapp 9 Prozent auf 37,60 Euro an die Kursgewinne der vergangenen Tage an. Allerdings waren sie davor infolge einer abermaligen Gewinnwarnung auch deutlich unter Druck geraten.

"Frère ist ein langfristig orientierter Investor mit umfangreichem Industriewissen und bekannt für einen aktiven Dialog mit dem Management, um dessen Herangehensweise herauszufordern," erklärte Analyst Sebastian Growe von der Commerzbank. Das könne zum Beispiel das Produktangebot und das Marketing betreffen. Zudem habe Frère bei seinen bisherigen Investments typischerweise einen Sitz im Aufsichtsrat gefordert, wie etwa bei Adidas .

COMMERZBANK RÄT ZUM KAUF DER AKTIEN

Growe beurteilt die Gea-Aktien nun zuversichtlicher und stufte sie von "Halten" auf "Kaufen" hoch. Das Kursziel hob er um 3 auf 43 Euro an. Neben dem Engagement von Frère begründete der Experte das auch mit einer attraktiven Bewertung der Aktien sowie der Restrukturierung des Konzerns. Die Erfolge der strategischen Initiativen dürften zwar um die zwei Jahre brauchen, doch das damit verbundenen Potenzial und die Aussicht auf eine dann bessere Projektsteuerung nach den Schockwellen in den Jahren 2016 und 2017 stimmten ihn zuversichtlicher.

Erst im Juli war Gea nach einem schwachen zweiten Quartal pessimistischer geworden. Weil vor allem das Projektgeschäft bei den Kunden schlechter gelaufen war und weniger abgeworfen hatte als im vergangenen Jahr, rechneten die Düsseldorfer mit weniger operativem Gewinn 2017 als zuvor.

Vor dem Beginn der jüngsten Erholung Anfang August ausgehend von rund 34 Euro hatte sich das Minus der Aktien seit einer ersten Gewinnwarnung im Herbst auf mehr als 28 Prozent belaufen. Zum Vergleich: Vor einem Jahr hatten die Gea-Aktien noch bei etwas mehr als 50 Euro ein Rekordhoch erreicht.

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