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Wirtschaft - Experte: Fluggesellschaften müssen Gepäckabfertigung wertschätzen

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Wirtschaft  

Experte: Fluggesellschaften müssen Gepäckabfertigung wertschätzen

07.08.2017, 12:37 Uhr | dpa-AFX

HAMBURG (dpa-AFX) - Nachdem es am Hamburger Flughafen mehrfach zu Verzögerungen bei der Abfertigung des Fluggepäcks gekommen ist, verstärkt der Flughafen seine Suche nach Mitarbeitern. "Wir stellen ein, soviel wir können", sagte eine Sprecherin des Airports am Montag in der Hansestadt. Der Arbeitsmarkt sei allerdings nicht sehr ergiebig. Die Männer müssten harte körperliche Arbeit leisten und wegen der Arbeit auf dem Flughafen-Vorfeld auch eine Sicherheitsüberprüfung bestehen. Dazu gehöre, seit zehn Jahren straffrei in Deutschland zu leben. Das Potenzial an Arbeitskräften sei begrenzt.

Am Hamburger Flughafen gibt es immer wieder Klagen von Fluggästen über lange Wartezeiten am Gepäckband, so auch an diesem Wochenende. Eine Maschine der Budget-Fluglinie Vueling konnte gar nicht im vorgesehenen Zeitfenster entladen werden und nahm das Gepäck der Passagiere wieder zurück nach Barcelona. "Wir hatten Hochbetrieb und einen hohen Krankenstand bei den Mitarbeitern", sagte Flughafen-Sprecherin Janet Niemeyer. "Sie kamen einfach nicht mehr hinterher." Die Flüge seien eng getaktet und wenn eine Maschine früher oder später als geplant eintreffe, dann könne das den Einsatzplan der Bodendienste durcheinanderbringen.

Der Hamburger Luftfahrtexperte Cord Schellenberg sieht auch die Fluggesellschaften in der Verantwortung für die Probleme beim Fluggepäck. "Billig-Fluglinien und klassische Airlines verhalten sich hier gleich und verlangen bei jeder neuen Vertragsverhandlung niedrigere Preisen von den Dienstleistern", sagte er.

"Auf der anderen Seite nehmen sie den Passagieren Geld für die Beförderung des Gepäcks ab und geben damit auch ein Qualitätsversprechen." Denn auf dem Vorfeld konkurrierten mehrere Unternehmen um die Bodendienste und würden von den Airlines gegeneinander ausgespielt. "Die Airlines müssten die Spirale nach unten auflösen und dieser logistischen Dienstleistung mehr Wertschätzung entgegenbringen", forderte Schellenberg.

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