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Wirtschaft: Eurokurs schwächer - Nordkorea-Krise treibt Anleger in sichere Häfen

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Wirtschaft  

Eurokurs schwächer - Nordkorea-Krise treibt Anleger in sichere Häfen

09.08.2017, 16:55 Uhr | dpa-AFX

FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Eurokurs ist am Mittwoch in einem durch Risikoscheu geprägten Umfeld gefallen. Am späten Nachmittag kostete die Gemeinschaftswährung 1,1735 US-Dollar und damit etwas weniger als am Morgen. Wegen der Krise zwischen den USA und Nordkorea waren sichere Anlagehäfen wie der Schweizer Franken und der japanische Yen gefragt. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Euro-Referenzkurs auf 1,1731 (Dienstag: 1,1814) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8524 (0,8465) Euro.

Bestimmend am Devisenmarkt war die verbale Eskalation zwischen den Vereinigten Staaten und Nordkorea. US-Präsident Donald Trump hatte Nordkorea in scharfen Worten vor weiteren Provokationen gewarnt. Nordkorea seinerseits drohte den USA mit einem Raketenangriff auf die amerikanische Pazifikinsel Guam. Hintergrund des Konflikts ist das militärische Atomprogramm Nordkorea. Das mit eiserner Hand regierte Land soll mittlerweile dazu imstande sein, Interkontinentalraketen mit kleineren atomaren Sprengköpfen zu bestücken und damit ferne Länder wie die USA zu erreichen.

Am Devisenmarkt wurden verstärkt Währungen angesteuert, die als sichere Alternative gelten. Der Schweizer Franken legte gegenüber dem Dollar um etwa ein Prozent zu. Der Yen, der trotz der regionalen Nähe Japans zu Nordkorea als sicherer Hafen angelaufen wurde, stieg ebenfalls. Die Währung des nordkoreanischen Nachbarn Südkorea, der Won, verlor dagegen an Wert. Südkorea wäre im Falle einer militärischen Eskalation mit am stärksten betroffen.

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Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,90338 (0,90678) britische Pfund, 128,74 (130,31) japanische Yen und 1,1293 (1,1478) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold wurde in London am Nachmittag mit 1271,05 (1261,80) Dollar gefixt. Ein Kilogramm Gold kostete 34 670,00 (34 357,00) Euro.

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