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Wirtschaft: Volkswagen startet trotz Dieseldebatte gut ins zweite Halbjahr

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Wirtschaft  

Volkswagen startet trotz Dieseldebatte gut ins zweite Halbjahr

11.08.2017, 14:37 Uhr | dpa-AFX

WOLFSBURG (dpa-AFX) - Der Volkswagen -Konzern startet trotz Diskussionen um Dieselfahrverbote mit einem ordentlichen weltweiten Verkaufsplus ins zweite Halbjahr. Auf dem Heimatmarkt Deutschland allerdings muss das Unternehmen einen empfindlichen Dämpfer hinnehmen. Der Gesamtkonzern mit seinen 12 Fahrzeugmarken lieferte hier im Juli 5,9 Prozent weniger Fahrzeuge aus als vor einem Jahr, die Kernmarke VW Pkw wurde gar 14,2 Prozent weniger Autos los, wie VW am Freitag in Wolfsburg mitteilte. Der Autobauer macht dafür vor allem längere Leasinglaufzeiten für Mitarbeiterautos und Dienstwagen sowie den Modellwechsel beim Polo verantwortlich.

Bereits mit den offiziellen Neuzulassungszahlen für den Juli hatte sich abgezeichnet, dass VW auf dem deutschen Markt schwach abgeschnitten hat. Vergangenes Jahr hatten VW und andere Konzernmarken die Haltedauer von Leasingautos verlängert - was den Absatz tendenziell belastet. Die Volkswagen Kernmarke beschäftigt in Deutschland rund 120 000 Mitarbeiter. Mittlerweile hat das Unternehmen bei einigen Modellen die Haltedauer auch wieder etwas verkürzt.

Natürlich spiele auch die Diskussion um den Dieselantrieb beim Rückgang in Deutschland eine Rolle, sagte eine Sprecherin. Genau abzuschätzen seien die konkreten Auswirkungen aber nicht. Andere Autobauer wie Daimler, BMW, Opel und zum Beispiel Renault hatten im Juli mehr Autos verkauft. Der Dieselanteil war dabei aber deutlich zurückgegangen und betrug nur noch 40,5 Prozent - nach 47,1 Prozent vor einem Jahr.

Insgesamt kann VW das Minus in Deutschland gut wegstecken. Weltweit steigerte der Konzern die Auslieferungen an Kunden im Juli um 4,3 Prozent auf 820 900 Fahrzeuge, im bisherigen Jahresverlauf bauen die Wolfsburger das Plus damit auf 1,3 Prozent aus. Fast 6 Millionen Fahrzeuge sind es damit nach sieben Monaten. "Rückenwind für die positive Entwicklung gab es vor allem aus den Regionen Südamerika und Asien-Pazifik", sagte Konzern-Vertriebschef Fred Kappler.

Auch die Kernmarke VW Pkw konnte weltweit gesehen zulegen. 467 000 ausgelieferte Autos bedeuteten ein Plus von 4 Prozent. Marken-Vertriebschef Jürgen Stackmann sprach von einem Erfolg der SUV-Offensive. VW hatte zum Beispiel einen neuen Tiguan auf den Markt gebracht, der sich vor allem auch in China gut verkaufte. Kommende Modelleinführungen von Stadtgeländewagen sollten den Trend bei der Marke im Jahresverlauf fortsetzen, sagte Stackmann.

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